daß das Wort der Buße mit Sanfftmuth an-
genommen wird. Aus nachgesezten Fra
gen mögte zusehen seyn, wie man die
Krancken, wie sie insgemein beschaffen
sind, zu tractiren pflege, an welche mann
sich aber keines Weges zu bindet, son-
dern nach gutbefinden, und wie es
die gegenwärtigen Umstände eines je-
den am besten zuerfordern scheinen.
Die Fragen sind diese:
1. Wie lange es sei, daß sie kranck gewesen?
2. Woher sie meinen, daß die Kranckheit
entstanden?
3. Ob, und was sie vor Arzney gebrauchen?
4. Wer ihnen den helffen könte?
5. Ob sie wolten zu frieden seyn, wenn
ihnen der liebe Gott nur am Leibe
hülfe?
6. Ob sie denn auch erkenneten, daß sie
an der Seelen seiner Hülfe notig hätten?
7. Ob sie sich denn auch gerne wolten
helfen laßen?
8. Ob sie wohl meineten, daß man ihnen
einen guten Rath geben könte, wie ihnen
an ihrer Seelen geholffen werden mögte?
9. Ob sie denn einen guten Rath wolten
annehmen?