bosheit, daß sie nicht damit zufrieden
sind, daß man gerne ihre Kinder
und Gesinde dergestalt unterwei-
sen will, theils aus Geiz, daß sie den-
ken, sie würden unter deß, so viel
versäumen; Und daher, weil wir nun
um der Unwißenheit willen einige
zurückhalten, und sie klagen es da-
heime, daß sie wären zurückgehalten
worden, damit sie erst unterricht em-
pfingen, so laßen sie dieselben anders
wo zur Beichte gehen, wo sie nehml. ohn
Exploration und Untersuchung darzu
gelaßen werden. O! ein schändlicher
Mißbrauch, der auch billig unter uns
zu beklagen ist. Ferner, so haben wir
auch hierbey wohl zu erkennen, in
welchen elenden Zustandt mann die Ge-
meinde gefunden hat; Gewiß ist es
dergestalt verderbet gewesen, in der
Gemeine, und hat alles in solchem Miß-
brauch gelegen, daß es mit Thränen
nicht genung beweinet werden mag.
Aus solchen Unflath, aus solchen Greuel,