die Retorte schmeltze, und also die remanenz
gantz todt verbleibe, welche remanenz
nun nichts weiter nutze, man wolte denn
die Animam martis zum Particular draus
suchen. Nota bene Mit dieser Arbeit sowohl durch
No. 4. als No. 5, werdet Ihr iedesmahl
4 bis 6 Stunden zuthun haben.
Hierauf nehmet alles das was auch durch
No. 5 übergestiegen, gißet es gleichfals,
nachdem alles auß dem halse der Retorte
in den recipienten gebracht, zu dem von
No. 4 in der retorte zurückgebliebenen Saltze,
und ziehet auch die Feüchtigkeit von No. 5.
allerdinges wie No. 4 gelinde über, so
wird solche Ihr in sich gewonnenes Saltz
bey dem Ersten Saltze lassen, iedoch will
No. 5 etwas weniges mehr Feuer als No. 4
in der Abstraction haben. Die übergestie-
gene Feüchtigkeit hebet gleichfals auf.
Ferner nehmet die 18 oder 24 Loth der-
jenigen Vitriol remanenz so Ich Eüch fornen
aufheben heissen, thut dieselben zart ge-
stossen in eine nach Proportion darzu
bequeme Retorte und gisse sowohl No. 4, so Ich
Eüch oben aufheben heißen, als No. 5. alles zu-
sammen hienach, schwenckt es in der Retorte wohl
untereinander, daß alles feüchte werde, und doch
nichts in den halß komme, lutirt einen grossen
recipienten für, und destillirt so denn auß
dem Topffe mit freiem Feuer per gradus, zu-
letzt mit der allergrösten Gewalt des Feuers
so werden diese beyden vereinigten Liquores oder