konten, entstund zu Mitternacht ein geschrey auf den Schiffe
man sehe französische Capers. ich ging denn auch hin und wolte
sehen, konte aber kaum bemercken daß Schiffe da waren,
den es war finster und war auch weit weg, ob es nun
welche gewesen sind, weis ich nicht, so viel weis ich wol
daß mir nicht bange war, und sie mir auch nicht ge-
schadet haben. ich bin gantz gesund und wohlbehalten den 4 Sept[ember]
um 12 Uhr in London angekommen. Bey aller vor Augen
scheinenden Gefahr hat mich ungemein aufgerichtet daß meiner
Sache in Halle gewiß worden war, das konte ich tuhnlich
Gott vorhalten, und so ist es mir denn auch bißher durch
die Gnade Gottes gelungen. Und was wär es denn gewesen
hätte mich Gott wollen laßen den Leibe nach verderben, gut! ich
hatte mich in seinen Willen ergeben und habe es auch noch.
es muß mir dennoch zum Besten dienen, ich bin nicht auf meinen
Wegen, es ist nicht meine Sache, es ist nicht menschen Wort
daran ich mich halte, und so kann ich unmöglich wahrhafftig
verderben. Den Herrn HoffPrediger Ziegenhagen habe noch nicht
zu Hause angetroffen, weil er im Bad. und mir ietzo der
Termin gesetzet ist so wird künfftig Dienstag meine Reise
von London aus weiter fortgesetzet werden und so wäre
gewiß nicht zu früh gekommen. ob aber der General
selbst mit gehen wird ist ungewiß, weil er geheyrathet
hat hier in London, sein Schiff aber ist es welches hinüber
gehet, und die Gelegenheit bleibet in übrigen eben so Faforabel.
man sehe französische Capers. ich ging denn auch hin und wolte
sehen, konte aber kaum bemercken daß Schiffe da waren,
den es war finster und war auch weit weg, ob es nun
welche gewesen sind, weis ich nicht, so viel weis ich wol
daß mir nicht bange war, und sie mir auch nicht ge-
schadet haben. ich bin gantz gesund und wohlbehalten den 4 Sept[ember]
um 12 Uhr in London angekommen. Bey aller vor Augen
scheinenden Gefahr hat mich ungemein aufgerichtet daß meiner
Sache in Halle gewiß worden war, das konte ich tuhnlich
Gott vorhalten, und so ist es mir denn auch bißher durch
die Gnade Gottes gelungen. Und was wär es denn gewesen
hätte mich Gott wollen laßen den Leibe nach verderben, gut! ich
hatte mich in seinen Willen ergeben und habe es auch noch.
es muß mir dennoch zum Besten dienen, ich bin nicht auf meinen
Wegen, es ist nicht meine Sache, es ist nicht menschen Wort
daran ich mich halte, und so kann ich unmöglich wahrhafftig
verderben. Den Herrn HoffPrediger Ziegenhagen habe noch nicht
zu Hause angetroffen, weil er im Bad. und mir ietzo der
Termin gesetzet ist so wird künfftig Dienstag meine Reise
von London aus weiter fortgesetzet werden und so wäre
gewiß nicht zu früh gekommen. ob aber der General
selbst mit gehen wird ist ungewiß, weil er geheyrathet
hat hier in London, sein Schiff aber ist es welches hinüber
gehet, und die Gelegenheit bleibet in übrigen eben so Faforabel.