neben uns wohnete, und durch Gottes gnade
die Mägdlein schul 30 Jahr nachein ander ge-
hat, die kam nun über meinen lesen
und hatte des s. Johann Arndts Baradis
Gärtl. und fing an mit bewegligen wo-
rtten, Eÿ eÿ, du lieber Hanß Ludwig was
machstu mit dem buch, ich hab deine arth
von Jugend auff gewust, wie du einem ding
kanst nachsinnen, und gehest oft als werstu
alber, laß ab von diesem buch es ist dir
zu schwer, da hastu das Baradiß gärlein,
da wirstu wider freude haben, ich habe
oft drinnen gelesen, daß mir vor fr-
eiden die tränen über die packen gelau-
ffen. eÿ höret doch liebe Mutter, es
hat Ja ein Gottseliger //Man// diese bücher alle
beide geschriben, sehets nur an, es ist Ja
der liebe selige arnd den ich oft im glau-
ben hertze und kiße, der noch viele men-
schen untter der Erden durch seine bicher
bekehret, und ehe //den// viel pfarher bekehren.