Ich dancke dem Herrn von gantzem hertzen, im rath
der frommen, und in der gemeine p. dancket dem Herrn
den er ist freundlich, und seine güte wäret ewiglich, saget
die ihr erlöset seit durch den Herrn, die er aus der noth
erlöset hat, und die er aus den ländern zusammen bracht hat
vom auffgang, vom Nidergang, von Mitternacht, und vom
Meer, die irre gingen in der wüsten, in ungebänden wege,
und funden keine stäte da sie wohnen kunden, hungrich
und dürstig, und ihre seele verschmachtet, und sie zum H.
rüffen in ihrer Noth, und er sie errettet aus ihren ängsten, und
führet sie einen richtigen weg, da sie wohnen giengen zur
stadt, da sie wohnen kunden, die sollen dem Herrn dancken
umb seine güte, und umb seine wunder, die er an den
Menschen kindern thut. Dieses alles verstehe ich hir geistliger
weise. Der Herr hat Ja noch nie veracht noch verschmehet
das Elend der armen, und sein andlitz für ihm verborgen
Ach wie thut duch unser liebreicher heiland seinen hold
seligen Mund auff beim Math.am 5. und preiset diese alle
seelig, die da geistlich arm sind, die da geistlich arm, und
eine Göttlige traurigkeit über ihre sünde haben, die da
sanftmütig sind, die da hungrich und durstig sind nach
der gerechtigkeit, die barmhertzigen, die reines hertzens
die friedferdigen, und die um gerechtigkeit willen ver
folget werden, und die umb des Herrn Jesu willen ver-
schmehet und verfolget, und allerleÿ übels von sich miß-
en reden laßen, diese preiset der Herr Jesus alle selig, und
spricht ihnen noch einen trost zu, seit frölich und gedrost, es
wird euch im himmel alles wol belohnet werden p.