Er rüste Ew. HochEhrwürden mit viele Krafft des Geistes u. des Leibes aus, da
nun auch in diesem Jahr mit dem Pro-Rectorat, eine vielfache Last
auf dieselben gefallen ist. Er beschere nach siner Güte u. Freundlichkeit
noch ferner auf der Universität u. im Waysenhause solche Arbeiter, die
Ihnen zur Erleichterung u. Erquickung gereichen. Wer treu arbeitet,
denen wird es vom Herrn der Erndte in Zeit u. Ewigkeit reichlich ge-
nung vergolten werden. Der Herr neige aller treuen Arbeiter in Kirchen
u. Schulen ihr Hertz u. Ohr unverrückt zum voraus zu dem schönen Wort, so
er selbst zu Ihnen am Tage seiner Erscheinung sagen wird: Ey du
frommer und getreuer Knecht, du bist p Der liebe Gott würdiget uns
noch immer bey ziemlichen LeibesKräfften an seiner Herde in EbenEzer
zu arbeiten, u. läßt uns auch an Kindern u. sonderlich Erwachsenen
manchen Seegen spühren, wie davon abermahls, bloß zur Ehre G[otte]s
u. aus Gehorsam gegen unsere liebe Superioresgeschiehet, eins u.
das andere im Diaro aufgezeichnet ist. Der theure Herr Rath Walbaum
nimmt an allem, was der Herr an u. unter uns thut, gar hertzlich theil,
u. wendet die Nachrichten von EbenEzer, wieeine andere seiner Knechte,
sehr weißlich zu dem rechten Zweck an. Könte demselben von Ew.
HochEhrwürden aus unseren Nachrichten etwas mitgetheilet werden,
w möchte es wohl seinen guten Nutzen haben. Der theure Mann
hat uns von dem, was Gott in s. Hände geleget, schon manches
Gute zufließen laßen, wie wir denn auch durch Sanfftleben die
25 Reichsthaler, davon in ihrem Briefe Erwehnung geschiehet, zum Besten
unsres Waysenhauses empfangen haben. Mit den 24 Reichsthalern, deren
der Herr Rath selber gedencket, ist in London etwan eine kleine
Irrung vorgegangen, welches wir heute erst inne worden,
wovon aber dem Herrn HoffPr. Ziegenhagen soll Nachricht gegeben
werden. Die 25 Pfund Sterling habe, wie neulich schon gemeldet,
in Savannah auf einen Wechsel aufgenommen, worzu mir
der Herr HoffPr. Ziegenhagen Erlaubniß ertheilet hat. Daß der See-
gensreiche gnädige Gott unserm Waysenhause auch von London aus
eine große Wohlthat zu fallen laßen, wodurch die Schulden
deßelben haben können bezahlt werden, werden Ew. HochEhrw.
zum Lobe G[otte]s theils aus dem Diario, theils aus der beygelegten
Rechnung ersehen. Ach dancket alle Gott, der große Dienge thut
an allen Enden der Erden u. auch in EbenEzer. Werden wir glau-
ben u. nicht zweiffeln, so werden wir größers denn dieses sehen.
nun auch in diesem Jahr mit dem Pro-Rectorat, eine vielfache Last
auf dieselben gefallen ist. Er beschere nach siner Güte u. Freundlichkeit
noch ferner auf der Universität u. im Waysenhause solche Arbeiter, die
Ihnen zur Erleichterung u. Erquickung gereichen. Wer treu arbeitet,
denen wird es vom Herrn der Erndte in Zeit u. Ewigkeit reichlich ge-
nung vergolten werden. Der Herr neige aller treuen Arbeiter in Kirchen
u. Schulen ihr Hertz u. Ohr unverrückt zum voraus zu dem schönen Wort, so
er selbst zu Ihnen am Tage seiner Erscheinung sagen wird: Ey du
frommer und getreuer Knecht, du bist p Der liebe Gott würdiget uns
noch immer bey ziemlichen LeibesKräfften an seiner Herde in EbenEzer
zu arbeiten, u. läßt uns auch an Kindern u. sonderlich Erwachsenen
manchen Seegen spühren, wie davon abermahls, bloß zur Ehre G[otte]s
u. aus Gehorsam gegen unsere liebe Superiores
das andere im Diaro aufgezeichnet ist. Der theure Herr Rath Walbaum
nimmt an allem, was der Herr an u. unter uns thut, gar hertzlich theil,
u. wendet die Nachrichten von EbenEzer, wie
sehr weißlich zu dem rechten Zweck an. Könte demselben von Ew.
HochEhrwürden aus unseren Nachrichten etwas mitgetheilet werden,
hat uns von dem, was Gott in s. Hände geleget, schon manches
Gute zufließen laßen, wie wir denn auch durch Sanfftleben die
25 Reichsthaler, davon in ihrem Briefe Erwehnung geschiehet, zum Besten
unsres Waysenhauses empfangen haben. Mit den 24 Reichsthalern, deren
der Herr Rath selber gedencket, ist in London etwan eine kleine
Irrung vorgegangen, welches wir heute erst inne worden,
wovon aber dem Herrn HoffPr. Ziegenhagen soll Nachricht gegeben
werden. Die 25 Pfund Sterling habe, wie neulich schon gemeldet,
in Savannah auf einen Wechsel aufgenommen, worzu mir
der Herr HoffPr. Ziegenhagen Erlaubniß ertheilet hat. Daß der See-
gensreiche gnädige Gott unserm Waysenhause auch von London aus
eine große Wohlthat zu fallen laßen, wodurch die Schulden
deßelben haben können bezahlt werden, werden Ew. HochEhrw.
zum Lobe G[otte]s theils aus dem Diario, theils aus der beygelegten
Rechnung ersehen. Ach dancket alle Gott, der große Dienge thut
an allen Enden der Erden u. auch in EbenEzer. Werden wir glau-
ben u. nicht zweiffeln, so werden wir größers denn dieses sehen.