vom Tode erlöset, das ewige Leben giebt und alles selig
endet. Ehre sey Gott. Amen. Nach diesen kamen et-
liche Soldaten, wolten es auch gut meinen und
mir zusprechen, ich solte mich nicht so martern
laßen, sondern einwilligen und schweren, ich
sagte: Lieben Freunde habt ihr Danck vor
euer gut meinen, aber was Gott will, das wird
geschehen, seyd ihr nur fein treu und fürch-
tet Gott, auch in diesen euren iezigen Stande
hütet euch vor muthwilliger Gewaltthätig-
keit an euren Nechsten, und Gott wird mir
auch Gnade geben, treu zu seyn in dem was
mir befohlen ist, ia einen ieden in seinen
Theil wer ihn darum bittet, nach seinen
Heil. Willen Krafft verleihen, auf daß sein
Heil. Name in allen gelobet, geehret und ver-
herrlichet werde; Indem ward ich auch zum
Hauptmann geruffen, daselbst war der
Feldprediger, welcher sehr bescheidentl. mich
fragte: Ob ich nicht gedächte Kriegs Dienste
anzunehmen und einen Eyd zu schwören?
ich sagte: nein, so sagte er: Warum? ich
antwortete: Gott hat mich beruffen, seinem
Sohn Jesu Christo nachzufolgen in seiner
Lehre zu bleiben, da sagte er wieder, und
der Hauptmann stimmete auch mit
ein: Das kan doch wohl gesche-
hen, und sprach der Hauptmann wei-
ter: er soll mein FeldPrediger seyn, ich sprach: Gott ge-
endet. Ehre sey Gott. Amen. Nach diesen kamen et-
liche Soldaten, wolten es auch gut meinen und
mir zusprechen, ich solte mich nicht so martern
laßen, sondern einwilligen und schweren, ich
sagte: Lieben Freunde habt ihr Danck vor
euer gut meinen, aber was Gott will, das wird
geschehen, seyd ihr nur fein treu und fürch-
tet Gott, auch in diesen euren iezigen Stande
hütet euch vor muthwilliger Gewaltthätig-
keit an euren Nechsten, und Gott wird mir
auch Gnade geben, treu zu seyn in dem was
mir befohlen ist, ia einen ieden in seinen
Theil wer ihn darum bittet, nach seinen
Heil. Willen Krafft verleihen, auf daß sein
Heil. Name in allen gelobet, geehret und ver-
herrlichet werde; Indem ward ich auch zum
Hauptmann geruffen, daselbst war der
Feldprediger, welcher sehr bescheidentl. mich
fragte: Ob ich nicht gedächte Kriegs Dienste
anzunehmen und einen Eyd zu schwören?
ich sagte: nein, so sagte er: Warum? ich
antwortete: Gott hat mich beruffen, seinem
Sohn Jesu Christo nachzufolgen in seiner
Lehre zu bleiben, da sagte er wieder, und
der Hauptmann stimmete auch mit
ein: Das kan doch wohl gesche-
hen, und sprach der Hauptmann wei-
ter: er soll mein FeldPrediger seyn, ich sprach: Gott ge-
be