be dem, welcher dazu beruffen ist, viel Gnade, Weißheit
und Stärcke. Ich war auch zuvor schon etl. mahl
zum Hauptmann geruffen u. mancherley befragt worden,
Gott aber ist es, der allezeit unsere Hertzen u. Sinne mit
seinem heil. Geist regieret, zu thun oder laßen, zu reden
oder zu schweigen, wie es ihm gefällt, darum gebe ich
auch Gott die Ehre u. sage mit Wahrheit: Daß ich jedesmahl
so offt ich da gewesen, einen solderl. Seegen gemercket habe,
denn alle Thronen, Fürstenthüme, Herrschafften, Obrig-
keiten, Beamten und Unterthanen, ja alle Gewalt,
Macht, Krafft u. Stärcke im Himmel u. auf Erden ist unsers Got-
und des Heylandes Jesu Christi Halleluja :/: als ich mei-
nen Grund des Glaubens, der Liebe u Hoffnung
bezeuget hatte, kam ich wieder an den Ort, wo ich be-
wachet wurde, über eine Weile kamen 2. Unter-
officier, machten sich über mich, nahmen mir mei-
ne Bibel, Liederbuch u. Briefe, so ich bey mir hatte, es ward
auch verbothen, daß weder Brüder noch Geschwister zu mir
solten gelaßen werden, aber mein Jesus u. der Himli.
Vater waren nicht ferne, also daß ich nicht allein
blieb, u. ob ich schon kein Buch mehr hatte, konte ich doch gnug
lesen, singen, hören, betrachten u. verstehen lernen, so viel
der Heil. Geist lebendig machte und mich erinnert in den
und Stärcke. Ich war auch zuvor schon etl. mahl
zum Hauptmann geruffen u. mancherley befragt worden,
Gott aber ist es, der allezeit unsere Hertzen u. Sinne mit
seinem heil. Geist regieret, zu thun oder laßen, zu reden
oder zu schweigen, wie es ihm gefällt, darum gebe ich
auch Gott die Ehre u. sage mit Wahrheit: Daß ich jedesmahl
so offt ich da gewesen, einen solderl. Seegen gemercket habe,
denn alle Thronen, Fürstenthüme, Herrschafften, Obrig-
keiten, Beamten und Unterthanen, ja alle Gewalt,
Macht, Krafft u. Stärcke im Himmel u. auf Erden ist unsers Got-
und des Heylandes Jesu Christi Halleluja :/: als ich mei-
nen Grund des Glaubens, der Liebe u Hoffnung
bezeuget hatte, kam ich wieder an den Ort, wo ich be-
wachet wurde, über eine Weile kamen 2. Unter-
officier, machten sich über mich, nahmen mir mei-
ne Bibel, Liederbuch u. Briefe, so ich bey mir hatte, es ward
auch verbothen, daß weder Brüder noch Geschwister zu mir
solten gelaßen werden, aber mein Jesus u. der Himli.
Vater waren nicht ferne, also daß ich nicht allein
blieb, u. ob ich schon kein Buch mehr hatte, konte ich doch gnug
lesen, singen, hören, betrachten u. verstehen lernen, so viel
der Heil. Geist lebendig machte und mich erinnert in den