Endlich trug sichs zu das ich nach Eisenach rei-
sete zu meinem Bruder den schulmeister,
welcher untter andern feinen Büchern auch
des s. Herrn Johann Arnds Christenthum
in 5 Bücher hatte, dieses borgete ich ihm ab
als ich heim kam, war ich fleißig driber, das
ich auch zu meiner Frau sagte Frau! wen
wir nicht ein beßer leben anfangen, als wir
es itzt führen mit unsern kindern, so können //wir//
dermaleins vor Gott nicht bestehen, dabeÿ
mir oft vieler Jammer angst und noth an
kam, und, und wuste mir doch gleichwol
nicht zu helffen, Meine Frau sagte, wie
sollen wir es doch anders machen, der
pfar hat Ja keine klage über uns, wir
gehen Ja zur Kirchen beicht und Abendmal
so sind wir Ja auch keine hurer, diebe
und ehebrecher, Ihr habt der obrigk.
noch keinen Groschen straffe geben dürffen
wen ihr nicht von diesem buch laßet, so wil
ichs euer Mutter sagen. Nun als ich
abermal in diesem buche laß, so gehet mei-
ne frau heimlich zu meiner Mutter, welche