Ich reisete demnach den folgenden Tag in
Begleitung meiner her[z]lieben Mama und einer
meiner lieben Schwestern zu Waßer ab über
den großen Ha//a//ffe in dem Peen-Fluß nach
Loitz, e. klein Städten in Schwedisch-Pom-
mern, welcher Ort 10 Meil an meinem
Vaterlande ist. Wie ich ohngefehr eine Stun-
de von Hause abgereiset war, so be-
kam M. Herr Vater von dem Herrn Amtmann
Henrici einen Brief, darinnen er gedencket,
wie ein Unter-Officier nebst 10 Solda-
ten unter wegs wären, und mich for-
dern würden; es solte M. Herr V., wo ich
noch nicht weg wäre, deßen eiligst bes-
sorgen. Kaum hat er den Brieff gelesen,
so kammen gedachte Soldaten an. Wie
sie aber vernehmen, daß ich vor einer
Stunde erst abgereist wäre, so machten
sie sich auch auf, um mich einzuholen.
Sie sind zu dem Ende auch 6 Meile
mir nachgefahren, und eine Stunde nach
mir, an dem Ort angelandet, wo wir
des Mittags speiseten. Ob wir uns
nun auch zwar zu Anclam, woselbst
wir unter der Brücke durchfahren
musten, eine nicht geringe Gefahr wegen
den Soldaten befürchteten, so halff auch