würden sich noch mehr finden, welche
ich nicht verwerffen kan, auch kein
rechtgläubiger in Ewigkeit ver-
werffen wird, weil Sie in der h. Sch.
gegründet sind, und unsern libris
Symbolicis keines weges entgegen
stehen. So aber iemand darinnen
etwas wieder die h. Schrifft zu seyn
recht erkennet, der wisse, daß ich
mich dessen nicht begehre theilhafftig
zu machen, werde aber auch nie
Menschen zu gefallen dasjenige, was
ich nicht verstehe, beurtheilen, oder
was ich der Schrifft gemäß zu seyn
erkenne, um des willen verwerffen
oder geringer achten, weil es einer der
nicht unser religion verwandt ist,
gesaget hat. So wäre es auch sehr
unchristlich gehandelt, wenn man
einem der in einem Buche das was
gut und recht ist, billiget, zugleich auch
alles was irrig in demselben Buch ist,
beymessen wolte. Sonst müste man ei-
nen für einen Heyden halten, der sagte,
daß in Officiis Ciceronis etwas gutes
stehe; für einen Römisch-Catholischen
der aus dem Estio, Cornelio a Lapide
und andern dergleichen commentatoribus
eine gute Erklärung eines biblischen
Spruchs entlehnete; für einen reformir-
ten, der sagte, daß ihm durch Dikens
Selbst-Betrug sein Sünden Elend entde-
ich nicht verwerffen kan, auch kein
rechtgläubiger in Ewigkeit ver-
werffen wird, weil Sie in der h. Sch.
gegründet sind, und unsern libris
Symbolicis keines weges entgegen
stehen. So aber iemand darinnen
etwas wieder die h. Schrifft zu seyn
recht erkennet, der wisse, daß ich
mich dessen nicht begehre theilhafftig
zu machen, werde aber auch nie
Menschen zu gefallen dasjenige, was
ich nicht verstehe, beurtheilen, oder
was ich der Schrifft gemäß zu seyn
erkenne, um des willen verwerffen
oder geringer achten, weil es einer der
nicht unser religion verwandt ist,
gesaget hat. So wäre es auch sehr
unchristlich gehandelt, wenn man
einem der in einem Buche das was
gut und recht ist, billiget, zugleich auch
alles was irrig in demselben Buch ist,
beymessen wolte. Sonst müste man ei-
nen für einen Heyden halten, der sagte,
daß in Officiis Ciceronis etwas gutes
stehe; für einen Römisch-Catholischen
der aus dem Estio, Cornelio a Lapide
und andern dergleichen commentatoribus
eine gute Erklärung eines biblischen
Spruchs entlehnete; für einen reformir-
ten, der sagte, daß ihm durch Dikens
Selbst-Betrug sein Sünden Elend entde-