chen würde; allein gegenwärtige Umstände geben
nicht zu, daß solches diesesmal geschehe.
Von des seligen Herrn Professoris Ehestande
noch etwas zu erwehnen, so hat derselbe, nach vorhergegan-
gener hertzlichen Anruffung Gottes, sich anno 1694.
mit der damaligen Fräulein Annen Magdalenen,
des weyland Wohlgebohrnen Herrn, Herrn Otto Hein-
rich von Wurm, Erbherrn auf Hopperode, auch Wieder-
kaufs-Inhabern der Gräflichen Hohensteinischen Güther
und Gerichte Kleinen Furra und Morbach, hinterblie-
benen Fräulein Tochter jetzo hochbetrübten Frau Witt-
wen, in ein christlich Eheverbündniß eingelassen, wel-
ches auch den 4.ten Junii desselben Jahrs auf dem
hochadelichen Stammerischen Hause Rammelburg, in
der Grafschaft Mannsfeld, durch Priesterliche Copula-
tion, christlich vollzogen worden: an welcher Er denn
33 Jahr, bis an sein seliges Ende, eine treue Gehülfin
gehabt, auch mit derselben zween Söhne und eine Toch-
ter erzeuget; von welchen der eine Sohn August Gott-
lieb, in seiner zartesten Jugend, allbereit seinem Herrn
Vater in die Ewigkeit vorgegangen; der andere aber,
der jetzige S.S. Theologiae Professor, und Prediger an
der Kirchen zu U. L. Frauen allhier, Herr Gotthilf
August, und eine Tochter, Herrn Johann Anastasii
Freylinghausens, bisherigen Pastoris Adjuncti dieser
lieben Ulrichs-Gemeine, Frau Eheliebste, Frau Jo-
hanna Sophia Anastasia, von welcher Er auch 3
Kindes-Kinder, nemlich einen Sohn und zwo Töchter1,
erhalten, welche allesamt, so lange Gott will, am
Leben sind, und jetzo Ihrem seligen respective Herrn
Vater und Großvater, mit gebeugtem Hertzen, das be-
trübte Geleite geben.
Was aber endlich desselben letztere Kranckheit an-