1. Timotheus, 1695
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und Werck hindurch brechen als einen Strom, / der über alle Dämme gehet / damit die Armen / welche seuffzen / und die Elenden / welche zu dir schreyen / getröstet werden / wenn sie sehen / daß du auf bist mit ausgerecktem Arm / und Heil beweisest wider alles Toben der Völcker. Sey du auf allen Universitäten selbst ein schneller Buß-Prediger in dem Munde getreuer Lehrer / auf daß es breche / und sich nicht halten lasse / und die Finsterniß von dem Licht überwunden werde plötzlich. Errette deine Knechte von aller Blödigkeit des Fleisches / auf daß sie sich verlassen auf den Starcken in Israel / und freudig zeugen von deiner Warheit / und der Welt nichts (87) verschweigen von allen ihren Greueln / damit sie sich nicht theilhajftig machen ihrer Gerichte. Bekehre das Hertz der Väter zu den Kindern / und laß uns innen werden / daß dein Geist / der nicht schwach / sondern kräfftig gewesen ist in deinen Erstlingen / noch eben derselbige sey. Giesse ihn aus / wie du gesaget hast / über Jünglinge und Jungfrauen / über Knechte und Mägde / daß alles Fleisch erkenne / daß du allein der HERR bist / HERR GOtt Zebaoth j und ausser dir keiner mehr / der du bist hochgelobet in Ewigkeit: Amen.