1. ob sie es denn nicht selbst wüsten, und
    wohl eher gehöret hätten, wie uns an
    der Seelen geholfen werde?
  2. Woher es komme, daß sie es nicht be-
    halten?
  3. ob sie erkenneten, daß ihr
    Leben bös und sündl. sey?
  4. In welchen Stucken sie es denn für
    sündl. hielten?
  5. Ob es denn der liebe Gott um sie ver-
    dienet, oder ihnen jemals etwas zu
    leide gethan?
  6. Ob sie nicht meinten, daß sie der lie-
    be Gott wegen ihres bosen Lebens,
    damit sie ihren Daufbund so schändl.
    übertreten hätten, könte mit recht
    von seiner Gnade ausschliesen und
    verdammen?
  7. ob sie denn nun nicht gedächten, Ur-
    sache zuhaben, es für Gott zu bereuen
    und ihm es demüthig abzubitten?
  8. ob sie denn glaubten, daß eben des-
    wegen der liebe Gott ihnen die Krank-
    heit habe zugeschickt, daß sie dadurch
    zu wahrer Bekehrung kommen solten?
  9. Weil es nun Gott mit ihnen so gut mei-
    nete, ob sie denn gern die Krankheit
    mit Geduld annehmen wolten, als ein