Kind, das sich versündiget hat, die Ruthe vom
Vater annimmt?
19. ob sie aber meineten, daß sie mit ihrer
Kranckheit ihre Sünden könten büßen
und den lieben Gott versühnen?
20. Wer denn für ihre Sünde gebüßet, gnug
gethan, und sie mit dem lieben Gott
versühnet hätte?
21. was denn derselbe für sie gethan?
22. Ob sie sich denn nun auf denselben
ganz und gar einig und allein ver
laßen, und auf ihn ihre Zuversicht sezzen
wolten?
23. ob sie denn das vorhin bey gesunden Tagen
gethan hätten?
24. ob sie es aber nunmehr zuthun gemei-
net wären?
25. ob sie denn dieses vor eine so leichte
Sache hielten, daß sie es von selbst
thun könten, wenn nicht der H. Geist
hülfe, und es in ihnen würckete?
26. ob sie denn meineten, daß er gern
ein solch vertrauen auf Christum in
ihnen würcken wolte?
27. ob sie nicht bey ihrem sündl. Leben es
auch erfahren, daß der H. Geist hätte
gern in ihnen würken wollen, indem
sie etwa über diese und jene Dinge, die
Vater annimmt?
19. ob sie aber meineten, daß sie mit ihrer
Kranckheit ihre Sünden könten büßen
und den lieben Gott versühnen?
20. Wer denn für ihre Sünde gebüßet, gnug
gethan, und sie mit dem lieben Gott
versühnet hätte?
21. was denn derselbe für sie gethan?
22. Ob sie sich denn nun auf denselben
ganz und gar einig und allein ver
laßen, und auf ihn ihre Zuversicht sezzen
wolten?
23. ob sie denn das vorhin bey gesunden Tagen
gethan hätten?
24. ob sie es aber nunmehr zuthun gemei-
net wären?
25. ob sie denn dieses vor eine so leichte
Sache hielten, daß sie es von selbst
thun könten, wenn nicht der H. Geist
hülfe, und es in ihnen würckete?
26. ob sie denn meineten, daß er gern
ein solch vertrauen auf Christum in
ihnen würcken wolte?
27. ob sie nicht bey ihrem sündl. Leben es
auch erfahren, daß der H. Geist hätte
gern in ihnen würken wollen, indem
sie etwa über diese und jene Dinge, die