Wir haben auch noch ferner hierbei diese
Gnade, so Er unter uns hierinnen gethan,
nicht zuverschweigen, daß die praeju-
dicia, die man insgemein vom Abendmal
heget, bißher fleisig angezeiget, ja
so offte wiederholet worden sind, daß
es einen fast eckeln solte, solches noch
ferner weit zugedencken, daher die Zu-
hörer uns die Schuld nicht beylegen kön-
nen, so sie nichts destoweniger bey ihren
bösen vorgefasten Meinungen von dem
H. Abendmahl bleiben, und sich durch Ver-
blendung des Satans, und Verhartung
ihres Willens nicht davon abbringen
laßen wollen. So geschiehet es auch fer-
ner unter uns, daß die jenigen, so in
offenbahren Sünden, und offenbahren
Wercken des Fleisches leben, da es an-
ders zu unserer Kundschafft kommt
vom H. Abendmahl zuruckgehalten wer-
den, biß sie ihr Leben wenigstens äu-
serl. und daß mann von innern eine
Hoffnung faßen kan, beßern. Siehe
solche Freiheit und Freudigkeit in Chri-
sto Jesu haben wir uns nicht nehmen