Liebe zu demselbigen, sehen mit Erbarmen und
Mittleiden solchen Zustand an, müßen sorgen,
daß wenn solche Menschen von dem Heiligen Abend-
mahl zurückgehalten würden, sie alsdenn in der
uns verborgenen Wirckung des Wortes Gottes mehr
verhindert, als gefördert werden möchten. Also sehen
wir denn ein wenig zu, und suchen so gut wir können,
ob Sie noch auf diese Weise möchten gewonnen wer-
den, u. hoffen das beste, so lange es sich noch auf
einige Weise hoffen läßt. Aber dieses wird aufs
schändlichste von manchen gemißbrauchet, denn da
trösten u. rühmen sich viele damit, u. dencken wenn
Sie zum Abendmahl gelaßen würden, so sei es
schon genug. Ja es hält auch den rechten Gebrauch
allhier gar sehr auf, daß andere die Leute ohn Un-
terscheid hinzulauffen laßen. Da sprechen denn
die Menschen, wenns so seyn muß, warum thun
es denn die andern auch nicht? Dieses müßen
wir erinnern, u. können es nicht verschweigen,
es ist nicht recht, daß es also gehet. Es thut uns
das