- ob sie glaubten, daß es ihrer Seele nach
dem Tode werde wohl gehen? - Wie es denn mit ihren Leibe nach dem Tode
solte gehalten werden? - ob sie auch ein Sprüchlein im Herzen hät-
ten, daß sie bey ihrer Leichbegang-
nis wolten erklähret haben? - ob sie glaubeten, daß der Leib am
jüngsten Tage wieder aufstehen
werde? So viel von den Fragen.
Weil nun auch die Krancken mehrentheils
des H. Abendmahls, als des lezten Zehr-
Pfennigs zuverlangen pflegen, als nach
deßen Empfängnüs sie vermeinen
von stund an gen Himmel fahren zu
können; so pflegen wir allezeit da es nö-
tig scheinet für dergl. Wahn treul.
zu warnen, und ihnen deutl. zusagen,
daß ihnen die Absolution und das H.
Abendmahl nichts nuzen, sondern viel-
mehr ihr Gericht hauffen würde, da-
fern sie es mit unbekehrten, und un-
veränderten Herzen nehmen würden.
des H. Abendmahls, als des lezten Zehr-
Pfennigs zuverlangen pflegen, als nach
deßen Empfängnüs sie vermeinen
von stund an gen Himmel fahren zu
können; so pflegen wir allezeit da es nö-
tig scheinet für dergl. Wahn treul.
zu warnen, und ihnen deutl. zusagen,
daß ihnen die Absolution und das H.
Abendmahl nichts nuzen, sondern viel-
mehr ihr Gericht hauffen würde, da-
fern sie es mit unbekehrten, und un-
veränderten Herzen nehmen würden.
§. XIX
Was die andre Frage betrifft, wie die
heiligen Sacramente bei uns verwaltet
werden, so finden wir was zuvörderst
heiligen Sacramente bei uns verwaltet
werden, so finden wir was zuvörderst