2.
Pag: 3. wird gemeldet: daß man mit mei-
ner promotion gesuchet auf eine alhier sonst
ungwohnliche weise durch zu tringen__ Rp.
weyl man auf eine sonst ungewöhnl. weise sich
meiner rechtmäßigen vocation von der Gemeinde
wiedersetzet, so hat auch die Gemeinde auf eine
sonst ohngewöhnl. weiß ihren ernst bezeugen müßen,
nehml. mit vielen ahnhalten endl. durch zudringen,
und solten Gegner den Finger Gottes wohl darauß
erkennen, daß da ich in wahrheit nicht einen fin-
ger gereget zu meiner promotion, sondern den
Außgang in gedult erwarttet, und des Gottl. wil-
lens bey meinem Antritt in das Predig Ambt
recht wohl versichert zu seyn, auch über dieß sich
so großer wiederspruch erreget, dennoch end. das
sämtl. Ministerium in meine Ordination gewilli-
get, und mir alle, biß auf zwey, welche etwa auch
sonst nicht allemahl denen Ordinationen mit bey-
zu wohnen pflegen, die hände aufgeleget. Haben sie
nun solches damahls mit bösem Gewißen gethan, so
haben sie am übelsten ahn ihnen selbst gehan-
delt. Im übrigen wüste ich nicht, worinnen von der
sonst gewöhnl. Weise in meiner Election, Confirma-
tion und Ordination geschritten worden.
3.
Pag. 3. wird auch gemeldet, daß ich es mit mei-
nem span neuen Methodo in meinem Ambte
gar seltzam angefangen, da ich nicht allein
in meiner, sondern auch in andern Gemein-
den in die Häußer so wohl des Tages, als
nachts geschlichen, und zum nachtheil der gan-
tzen Evangelischen Kirchen viel unfugs ge-
stifftet. Hierinnen ist unwahr 1.) Daß ich einen
span neuen Methodum gebrauchet. Man zeuge und
beweiße mir, worinnen ich von irgend einigem punct