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Von jener Zahl aber kommen auf Europa unge­fähr 17, auf das Festland von Asien 170; auf Ceylon, den indischen Archipelagus und Austra­lien 51; auf Afrika und seine Inseln 0V; auf Amerika, mit Einschluß von Westindien, Grön­land und Labrador, 237; auf Polynesien, oder die Inseln des stillen Weltmeeres, 43. Und wollen wir auch die Menge her Nicht-Christen mit , Andern geringer annehmen, etwa nur zu 500 Millionen, und die Zahl der Missionare, die der katholischen Kirche und die Hülfs-Lehrer mitgerechnet, um ein Bedeutendes großer; so bleibt doch immer ein großes Mißverhältniß, und es liegt am Tage, daß die Aufforderung zur thätigern Be­treibung des Missions-Geschäftes und zur allgemeinen Theilnahme an demselben keineswegcs etwas Ueberflüssiges oder Unnöthiges ist.

Erfreulich aber ist die Bemerkung, daß ein großer, vielleicht der größere Theil jener Evangelisten Deutsche sind, von denen das kleine Würtemberger Land allein 48 gegeben hat, und 17 Söhne jenes Landes werden noch aus denselben Beruf vorbereitet.

Wenn alle Theile unseres Vaterlandes vcrhältnißmäßig eine gleiche Anzahl stellten, dann würde bald ein ansehn­liches Heer den Kampf mit der Finsterniß siegreicher bestehen und das Licht der göttlichen Wahrheit sich schneller über den Erdkreis verbreiten. Doch laßt uns Gott auch für das danken, was bisher geschehen ist, und im Vertrauen aus seine Kraft und auf den Sieg des Christenthums, mit freu­diger Hoffnung der Zukunft entgegensehen; doch nicht als müßige Zuschauer laßt uns selbst auch, so viel wir vermögen, thätigen Antheil nehmen an dem großen Werke, damit es auch durch uns gefördert werde.

Noch theilen wir hier eine andere Uebersicht der evangelischen H ei d en m i ssi on en mit, die einer englischen Zeitschrift vom I. 1834 entnommen ist, und von welcher versichert wird, daß sie mit der größten Sorgfalt abgefaßt sey. Sie giebt zugleich einen Ucber- blick der Stationen und Schulen in den verschie­denen Landern, wo die Missionare gegenwärtig in Thätig­keit sind.