grünend zumachen, allerdings als ein
brennend Licht viel andere ohne seine Ver-
geringerung anzünden kan. folget der Process.
Man macht auß gemeinem Oleo Vitrioli wie ange-
wiesen worden, an statt des mineralischen eben
den Mercurium duplicatum, (hat man aber
genugsamen Vorrath von einer veritablen Minera
so ist das öl daraus desto besser, wird auch
die Tinctur höher) und wenn solcher mit No.
2 et 3 in putrefactione stehet, und alles fixe
Saltz von dem Flüchtigen aufgelöset worden, daß
Ich nichts mehr am Grunde sehe, so setze
Ich den schon auf die truckene gebrachten
ersten Mercurium duplicatum auch zu, laße es anitzo
nur 30. Tage und Nächte [in Balneo?] //miteinander// circuliren, denn ab-
strahire Ich No. 2 et 3. davon, so hat das Sal
duplicatum am Gewichte nicht nur zugenommen,
sondern es wird auch das erstere durch das andere
leichtflüßiger und penetranter, und das andere
durch das erstere allezeit um 10 tage eher
vereiniget, so, da Ich das Erstemahl 40. Tage und Nächte
nöthig hatte, anitzo nur 30, und so fort, endlich
alle 10 tage, und diese Arbeit heißen die Phi-
losophi Ihre Imbibitiones, deren etliche
von 7 etliche von 9. reden, worauf es alß-
denn nicht mehr angehen will, gestalt das
Sal duplicatum auch endlich so weit flüssig
wird, daß es das Glaß penetriret, 2.
bis 3. Imbibitiones aber können nicht schaden,
da denn auch der fixe theil von dem flüch-
tigen nichts mehr annehmen will als Er vertragen
kan, denn die Natur hat Ihr Pondus.
Alßdenn cohibire ein oleum Vitrioli 3mahl
davon, so wird es erst recht flüßig, wenn
es sublimiren will so höre auf in der Wärme
fliest es als öl, in der Kälte ist es ein Saltz
bewahre es vor der Lufft, es zerflist sonsten.
brennend Licht viel andere ohne seine Ver-
geringerung anzünden kan. folget der Process.
Man macht auß gemeinem Oleo Vitrioli wie ange-
wiesen worden, an statt des mineralischen eben
den Mercurium duplicatum, (hat man aber
genugsamen Vorrath von einer veritablen Minera
so ist das öl daraus desto besser, wird auch
die Tinctur höher) und wenn solcher mit No.
2 et 3 in putrefactione stehet, und alles fixe
Saltz von dem Flüchtigen aufgelöset worden, daß
Ich nichts mehr am Grunde sehe, so setze
Ich den schon auf die truckene gebrachten
ersten Mercurium duplicatum auch zu, laße es anitzo
nur 30. Tage und Nächte [
strahire Ich No. 2 et 3. davon, so hat das Sal
duplicatum am Gewichte nicht nur zugenommen,
sondern es wird auch das erstere durch das andere
leichtflüßiger und penetranter, und das andere
durch das erstere allezeit um 10 tage eher
vereiniget, so, da Ich das Erstemahl 40. Tage und Nächte
nöthig hatte, anitzo nur 30, und so fort, endlich
alle 10 tage, und diese Arbeit heißen die Phi-
losophi Ihre Imbibitiones, deren etliche
von 7 etliche von 9. reden, worauf es alß-
denn nicht mehr angehen will, gestalt das
Sal duplicatum auch endlich so weit flüssig
wird, daß es das Glaß penetriret, 2.
bis 3. Imbibitiones aber können nicht schaden,
da denn auch der fixe theil von dem flüch-
tigen nichts mehr annehmen will als Er vertragen
kan, denn die Natur hat Ihr Pondus.
Alßdenn cohibire ein oleum Vitrioli 3mahl
davon, so wird es erst recht flüßig, wenn
es sublimiren will so höre auf in der Wärme
fliest es als öl, in der Kälte ist es ein Saltz
bewahre es vor der Lufft, es zerflist sonsten.