Segen unter ihnen setzen!
Aus meinem vorigen vom 22. Dez. 1745. wer-
den Sie verschiedene specielle Monita, was ich et-
wan hier und da anzumercken gefunden, ersehen
haben. Ich weise //Sie// aber nun gäntzlich auf den
Herrn Pastor Bolzius, der nach seiner Gabe der
Weisheit und Liebesie Sie in allen Stücken instrui-
renund zu immer mehrer Treue reitzen wird.
//Die Liebe wird Sie denn auch
treiben, sich zu allem hinzugeben,
was erfordert wird und //dabey// zu ler-
nen was Sie noch nicht können.//
Sonsten hätte wohl gewünscht, daß Sie in Frie-
derica oderbe Ebenezer gleich nach Ihrer An-
kunft, ein paar Zeilen geschrieben und nur mit we-
nigem Ihre glückliche Ankunft, und wie Ihr Hertz
stehe, gemeldet hätten.
Ihr Reise-Diarium werden Sie denn sogleich in Ord-
nung gebracht und es vor der Absendung dem
Herrn Pastor Bolzius erst gezeiget haben.
Der treue Gott wolle nun grosse Barm-
hertzigkeit an Ihnen erweisen und mich allezeit
vergnügte Nachrichten von Ihnen erhalten lassen.
Dessen Gnade Sie empfehle und verharre
E[uer]
Aus meinem vorigen vom 22. Dez. 1745. wer-
den Sie verschiedene specielle Monita, was ich et-
wan hier und da anzumercken gefunden, ersehen
haben. Ich weise //Sie// aber nun gäntzlich auf den
Herrn Pastor Bolzius, der nach seiner Gabe der
Weisheit und Liebe
ren
//Die Liebe wird Sie denn auch
treiben, sich zu allem hinzugeben,
was erfordert wird und //dabey// zu ler-
nen was Sie noch nicht können.//
Sonsten hätte wohl gewünscht, daß Sie in Frie-
derica oder
kunft, ein paar Zeilen geschrieben und nur mit we-
nigem Ihre glückliche Ankunft, und wie Ihr Hertz
stehe, gemeldet hätten.
Ihr Reise-Diarium werden Sie denn sogleich in Ord-
nung gebracht und es vor der Absendung dem
Herrn Pastor Bolzius erst gezeiget haben.
Der treue Gott wolle nun grosse Barm-
hertzigkeit an Ihnen erweisen und mich allezeit
vergnügte Nachrichten von Ihnen erhalten lassen.
Dessen Gnade Sie empfehle und verharre
E[uer]
〈Halle den 21ten Iul.〉〈1746.〉
Vom 28ten Febr. a. c.
P. S. Nach erhalte Ihre Briefe an mich und andere gute Freunde
welche mir sehr angenehm gewesen, jetzt aber //kann// nichts weiters
darauf antworten.doch will sogleich das nöthigste melden. Aus
Ihrem Briefe an mich
//WohlEhrwürden
in dem HErrn hertzlich geliebter Bruder
Ich Da der hierbey kommen-
de Brief nicht gleich ab-
gegangen, so kann nicht
unterlassen, auf Ihre
Briefe noch etwas weni-
ges zu antworten. Aus
Ihrem Brief an mich vom
28ten Febr. a. c.//
hat mich //insonderheit// sehr erfreuet, daß sieauch von der
Kranckheit auf dem Schiffe //auch// nicht einmal etwas empfunden und
daß mit die mitgegebene Artzney nicht selbst nöthig gehabt, son-
dern andern damit dienen können, auch daß Sie sich durch die
erfahrene Hülfe und Beystands //Gottes// erwecket, desto zuversichtlicher
zu Gott im Gebete zu nahen. etc. Die übrige Briefe waren an Herrn
Past. Weise Diacon Niemeyer , Herrn Pastor Majer, Herrn Pastor Weise, Herrn Inspector
Rüdel und Herrn Frederking in Minden, so alle bestellt sind. Wegen des
Drucks Ihrer Briefe und Diarien dürfen Sie sich kein Bedencken //machen//, indem
wenigstens nichtsda zum Druck kommen wird, als was man dazu
schicklich findet. Doch müssen Sie nun des willender es an dem nöthigen
welche mir sehr angenehm gewesen, jetzt aber //kann// nicht
darauf antworten.
Ihrem Briefe an mich
//WohlEhrwürden
in dem HErrn hertzlich geliebter Bruder
de Brief nicht gleich ab-
gegangen, so kann nicht
unterlassen, auf Ihre
Briefe noch etwas weni-
ges zu antworten. Aus
Ihrem Brief an mich vom
28ten Febr. a. c.//
hat mich //insonderheit// sehr erfreuet, daß sie
Kranckheit auf dem Schiffe //auch// nicht einmal etwas empfunden und
dern andern damit dienen können, auch daß Sie sich durch die
erfahrene Hülfe und Beystands //Gottes// erwecket, desto zuversichtlicher
zu Gott im Gebete zu nahen. etc. Die übrige Briefe waren an Herrn
Rüdel und Herrn Frederking in Minden, so alle bestellt sind. Wegen des
Drucks Ihrer Briefe und Diarien dürfen Sie sich kein Bedencken //machen//, indem
wenigstens nichts
schicklich findet. Doch müssen Sie nun des willen
Fleiß