ist sehr klein, und Gott Lob! in einem gar feinem Zustande; und
also giebt uns der Vater auch dadurch gleichsam einen Winck, wie
wir die übrige Zeit, die wir auf sie nicht wenden dürfen,
am besten anwenden können, nehmlich diese weiße Europaische
Herde mit einigen schwächlichen //brauhnen// Indianern, die aber in Christi Blut
gewaschen worden, zu vermehren, und uns zu dieser höchstwichtigen
Sache sorgfältig im geistl. und leibl. zu präpariren. Der Herr Jesus
erfülle s. Wort: Ich habe noch andere Schaafe, die et cetera. So werden
wir durch unsere künftigen Nachrichten davon hoffentl. viel Lob Gottes
erwecken. Daß Gott den Erdboden seines Erkentnißes und Lobes voll
machen werde, darin sind wir aus den Psalmen, die
wir bisher in unsern Betstunden morgens und abends abge-
handelt, sehr gestärcket und befestiget worden. Von den India-
nern die Sprache zu lernen, scheint gantz unmöglich zu seyn: Wir
haben aber vernommen, daß in dieser Gegend einige Christen In-
dianische Weiber geheyrathet, und von ihnen und aus ihrem Umgange
derselben Sprache gelernt; Durch solche Männer könte man vie-
leicht zu s. Zweck gelangen. Wir laßen den Vater sorgen,
dem alle Seelen gehören, der wirds schon machen, daß wir
ihm werden dancken können. Was unter Weges mit uns vor-
gegangen, und wie wir es hier finden, werden Euer Hoch-
Ehrwürden theils aus dem Diario, das wir sub initium mar-
tis in Eil nach Londen geschickt, theils aus dem ietzt mitkommenden
mit mehrern ersehen. Damit unser Diarium nicht starck werden
und weniger Uncosten machen möchte, haben wir nur die nö-
thigsten Punckte aus unserm eigenen Diario ausgezeichnet und
zu gleichem Zweck werden wir uns auch wohl in unsern Briefen