das war Ja eine recht glicklige und selige
führung des allweisen Gottes.
Ich kan nochmal wol sagen, daß mir auff dieser
weld weil ich ich gelebet, keine herrligere
wolthat wider fahren, und kein größer
gnadengeschenck begegnet, als da mich Gott //damals//
nach Erffurt führete. NB.
Deine gerechtigkeit ó du großer Gott, wil ich
nicht verbergen in meinen hertzen, von -
deinen heil wil ich reden p. Meine zunge
sol dein lob nicht verschweÿen.
Nun du wunderbarer Gott, der du mich nach dei-
nen H. willen u. wolgefallen gantz weißlich geführet
und mich geleitet durch die ebne baan deines heil-
samen worttes, ach! der du mich armen wurm
der noch däglich vor dir liegt und sich in diefster the-
muth mit zerknirsten geiste vor dich bicket, für
alle wolthaten, die du mir erzeÿet, deren ich der
geringsten nicht wehrt bin, dich wil ich loben allezeit
Dein lob sol immerdar in meinem Munde sein, Es
sol auch Meine Seele nicht deines lobes nicht vergeßen
sondern immerdar davon rühmen, den mein leben ist
in solcher sicherheit meines Natürl. lebens Nahe beÿ der
höllen gewesen, mein leben hat Ja oft nur an ei-
nem haar gehangen, ach herr du hast mich er-
rettet aus gefahr, und nimbst noch allezeit meines
armen lebens //wahr//, wie sich ein vatter seiner kind