erbarmet eilend und geschwind, also erbarm-
met Gott derer sich, die ihn stets fürchten inniglich
der langsam haß und eifer hegt, und eilends
große güte trägt. Deinen Namen seÿ ewig lob
und ehr du Gott Ißrael erhöre Mein - und
aller frommen Christen gebet, umb deines lie-
ben Sohnes Jesu Christi willen, in kraft des H.
geistes Amen.
Salomon schreibet in seinem prediger buch im 7 Cap.
am 15 v. Am guten tag seÿ guter dinge, er mei-
net hir wen wir in Göttligen dingen erfreuet wer
diß ist der tag den der Herr gemacht hat, laßet
uns freuen und frölich darinnen sein, wie im
118 psalm stehet welches auch ein schöner lob psalm ist.
So meinet Salomo, Man sol den guten tag mit dan
ck annehmen, und setzt gleich, und den bösen
tag nun auch für gut, den diesen schaffet Gott
neben Jenem, das der mensch nicht wißen sol, was
kinfdig ist.
So lieblich, so milde, und so angenehm sich der liebe
Gottsich beÿ meiner veränderung sich mir ge-
zeiget, und aus seinem H. worte mich zu sei-
nen lieben sohn als meinen heiland gleichsam
gezogen. So bitter herbe und grausam ist
mirs hernach vom teuffel, der weld, und
meinen eigenen fleisch und blud angetra-
gen worden, dahero ich stets zu felde und
met Gott derer sich, die ihn stets fürchten inniglich
der langsam haß und eifer hegt, und eilends
große güte trägt. Deinen Namen seÿ ewig lob
und ehr du Gott Ißrael erhöre Mein - und
aller frommen Christen gebet, umb deines lie-
ben Sohnes Jesu Christi willen, in kraft des H.
geistes Amen.
Salomon schreibet in seinem prediger buch im 7 Cap.
am 15 v. Am guten tag seÿ guter dinge, er mei-
net hir wen wir in Göttligen dingen erfreuet wer
diß ist der tag den der Herr gemacht hat, laßet
uns freuen und frölich darinnen sein, wie im
118 psalm stehet welches auch ein schöner lob psalm ist.
So meinet Salomo, Man sol den guten tag mit dan
ck annehmen, und setzt gleich, und den bösen
tag nun auch für gut, den diesen schaffet Gott
neben Jenem, das der mensch nicht wißen sol, was
kinfdig ist.
So lieblich, so milde, und so angenehm sich der liebe
Gott
zeiget, und aus seinem H. worte mich zu sei-
nen lieben sohn als meinen heiland gleichsam
gezogen. So bitter herbe und grausam ist
mirs hernach vom teuffel, der weld, und
meinen eigenen fleisch und blud angetra-
gen worden, dahero ich stets zu felde und