den disch stehet, da ein itweder nach seiner wil-
kir nach seinem vermögen gibt.
Hirauf war er stille, bald fing er an, Nun
Meister Hanß Ludwig meine pfar sol alle son-
tage offen stehen, wen die kirche nach mittage
aus ist, //hir merckt ich, das er gantz bewegt, und ihm die augen thraneden // da sold ihr zu mir kommen, auch aus
der gantzen gemeinde wer da wil, wir
wollens eben so machen, wollen aus Johan
Arnds Christenthum lesen, nun das war
gut, wir giengen zu ihm zweÿ od. trÿ son-
tage, unser wol 5 oder 6. wol noch mehr
der Herr pfarher hatte es auch den Herrn inspector
den frommen Herrn Magister Hetenesen ange-
zeigt, welcher gesagt, das der s. Johann Arnd
ein frommer Man und kein ketzer gewe-
sen Man könde sein buch gar wol in kirch-
en und schulen lesen, das aber der satan
und die böse weld das gute so verdächtig
macht, das Man in heusern zusammen köme
so sol doch der Herr pfarher doch so gut sein
und dieses buch nach gehaldenen Gottes
dienst in der kirchen öffendlich lesen, das ider
Man zu hörete das es nichts Neues were
Nun das war abermal gut, der Herr pfar
laß es auch zweÿ oder 3. mal in der kirchen