auf warmen Sand, nach extrahirung einer schönen
grüne, gisse solange anderen Spiritum Nitri und Salis vermischt
darauf biß es keine grüne Mehr extrahiret.
so hastu die reine Animam Martis et Veneris vereiniget.
6.) Noch solviret man in eben dergleichen menstruo
doch besonders auch 2 Loth Gold auf, gisset sodenn
beyde solutiones zusammen, ziehet das men-
struum bis auf den 3ten theil davon, daß die
Tinctura als ein öl zurücke bleibe.
7.) In dem abgezogenen menstruo solvirt man
2 oder 3mahl soschwer Mercurium vivi als das Gold mit
der Tinctura so im Menstruo aufgelöset, wieget, ziehet
das menstruum auch in soweit davon usque ad olei-
tatem.
8.) Diese beyden olea, werden nochmahls successive
zusammengegoßen, so wird ein praecipitat er-
folgen, hierauf zeücht man das menstruum 3mahl
davon, gleich als man einen praecipitat zumachen
pflegt, so wird der Mercurius mit dem Gold und Tinctur in
so weit fix seyn, daß Er ein guth Feuer vertragen
kan.
9.) Diese combinirte Massa oder göldisches Praecipitat wird
mit RegenWaßer wohl ausgesüsset und getrucknet,
8. Tage und Nächte zur Fixation in ein Glaß gesetzt, die Ersten
2. Tage, daß der Mercurius nicht aufsteige, die anderen 2 Tage
daß Er mächlig aufzusteigen beginne, und gleichsam
circulire, die 3ten 2 Tage, daß Er aus der Retorte
in den mit Waßer vorgelegten Recipienten übersteige, und die letzten
2 Tage, wird glühe Feuer gegeben, so wird die Mit dem
Gold vereinigte Tinctur Ihre Fixitet erhalten haben, welches
man in 4mahl soschwer im Fluß stehendes Silber trägt
oder die Lunam damit cementiret denn schmeltzet und
scheidet. Nota bene. Die Luna muß per cementationes mit
dem Saltz, ex Calce viv. et Sale com. nach der Ausglühung,
per 3 repetitiones cum novo Calce viv., gemacht, gereiniget
und figiret seyn.
grüne, gisse solange anderen Spiritum Nitri und Salis vermischt
darauf biß es keine grüne Mehr extrahiret.
so hastu die reine Animam Martis et Veneris vereiniget.
6.) Noch solviret man in eben dergleichen menstruo
doch besonders auch 2 Loth Gold auf, gisset sodenn
beyde solutiones zusammen, ziehet das men-
struum bis auf den 3ten theil davon, daß die
Tinctura als ein öl zurücke bleibe.
7.) In dem abgezogenen menstruo solvirt man
2 oder 3mahl soschwer Mercurium vivi als das Gold mit
der Tinctura so im Menstruo aufgelöset, wieget, ziehet
das menstruum auch in soweit davon usque ad olei-
tatem.
8.) Diese beyden olea, werden nochmahls successive
zusammengegoßen, so wird ein praecipitat er-
folgen, hierauf zeücht man das menstruum 3mahl
davon, gleich als man einen praecipitat zumachen
pflegt, so wird der Mercurius mit dem Gold und Tinctur in
so weit fix seyn, daß Er ein guth Feuer vertragen
kan.
9.) Diese combinirte Massa oder göldisches Praecipitat wird
mit RegenWaßer wohl ausgesüsset und getrucknet,
8. Tage und Nächte zur Fixation in ein Glaß gesetzt, die Ersten
2. Tage, daß der Mercurius nicht aufsteige, die anderen 2 Tage
daß Er mächlig aufzusteigen beginne, und gleichsam
circulire, die 3ten 2 Tage, daß Er aus der Retorte
in den mit Waßer vorgelegten Recipienten übersteige, und die letzten
2 Tage, wird glühe Feuer gegeben, so wird die Mit dem
Gold vereinigte Tinctur Ihre Fixitet erhalten haben, welches
man in 4mahl soschwer im Fluß stehendes Silber trägt
oder die Lunam damit cementiret denn schmeltzet und
scheidet. Nota bene. Die Luna muß per cementationes mit
dem Saltz, ex Calce viv. et Sale com. nach der Ausglühung,
per 3 repetitiones cum novo Calce viv., gemacht, gereiniget
und figiret seyn.