Wort war: Ich werde ihm niemals
zu wied. seyn. Die Königin a. ver-
langete gar nachdrückl. des Bar.
v. Cansteins Harmonie, u. wenn
etwas neues u. erbauliches
herausgegeben würde, dass ich ihrs
allezeit schicken möchte. Ich möchte
doch dann u. wann nach Berlin kom-
men. Ich sagte: Ihr. Maj. würden
mir einen Winck u. Befehl geben,
wenn ich kommen solte. Sie sagte,
sie wolte es thun durch Ma-
dame Kamecke. Dis redte
Sie, da der König nicht dabey
war, als welcher weggienge, da
er jetzt-gedachtes letzte Wort
gesagt. Ehe er dieses letzte
Wort gesagt, sagte er auch,
ich müste allezeit zu ihm kommen,
wenn ich nach Berlin käme.
Sonst hatte sich d. König densel-
ben Nachmittag nicht recht frisch
befunden, gleichwie auch vorigen Ta-
ges gegen Abend solches an ihn
zuspüren war.
Hierauf gieng ich noch hin zu dem
CronPrintzen, um von demselben
Abschied zu nehmen, fand bey Ihm
den Obersten Kalckstein u. ObristL.
von Fincken, ward von ihm mit
besondrer Freundlichkeit emp-
fangen, u. sagte unter andern:
Nun, Herr Francke, ich hoffe nicht,
daß das das lezte mal soll seyn,
daß wir einander sehen.