Ein alker, schwerer Wahn von Sünde war fest in unser Herz gebannt; wir irrten in der Nacht, wie Blinde, von Reu und Lust zugleich entbrannt.
Das Herz, des Lebens reiche Quelle — ein böses Wesen wohnte drin; und ward's in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Gewinn. >
Ein eisern Band hielt an der Erde die vabenden Gefangnen fest; Furcht vor des Todes Richterschwcrte verschlang der Hoffnung Ucberrcst.
Da kam ei» Heiland, ein Befreier, »in Mcnschcnsohn voll Lieb' und Macht, und hat ein allbelebcnd Feuer in unserm Innern angefacht.
Nun sah'n wir erst den Himmel offen, als unser altes Vaterland; wir konnten glauben nun und hoffen, und fühlten uns mit Gott verwandt.
Seitdem verschwand bei uns die Sünde, und fröhlich wurde jeder Schritt. Man gab zum schönsten Angebinde den Kindern diesen Glauben mit.
Durch ihn geheiligt, zog das Leben vorüber, wie ein sel'ger Traum, «nd kindlich liebend, Ihm ergeben,, bemerkte man den Abschied kaum.
O! geht hinaus auf allen Wegen, und holt die Irrenden herein; streckt Jedem eine Hand entgegen, «nd ladet froh sie zu uns ein!
Der Himmel ist bei uns auf Erden; m Glauben schauen wir ihn an; die eines Glaubens mit uns werden, auch denen ist er aufgethan.
Wohl ist es für den, der selbst sich gerettet «nd selig fühlt durch dtn lebendigen Glauben an Jesum Christum,