Landessprache dort gedruckt worden, die über 30 Millionen Seiten enthielten. In der That eine höchst erfreuliche und Staunen erregende Erscheinung, die uns zum lebhaftesten Danke und Preise Gottes und des Heilandes anregen muß, und ein Erfolg der Missionen, welchen die ersten dorthin gesendeten Evangelisten nicht ahnen und erwarten konnten, der auch wirklich alle menschlichen Erwartungen und Be­rechnungen weit übersteigt und von Neuem ein unwider- leglicher und in die Augen springender Beweis ist von der fortwahrenden göttlichen Kraft des Evange­liums und von der göttlichen Mitwirkung zu seiner Verbreitung übet alle Wölker.

Zum Schluß theilen wir noch mit, was die große LondonerMissions-Gesellschaft, die, im J.1795 gegründet, zu allen übrigen ähnlichen Anstalten den ersten Anstoß gegeben hat, und fortdauernd mit unermüdetem Eifer das heilsame Werk allenthalben betreibt und fördert, in ihrem neuesten Berichte sagt:Vierzig Jahre sind ver­flossen, seit unsre Väter im Glauben und im Gebet den Grund zu dieser Anstalt legten. Von dem apostolischen Zeitalter an ist keine gleiche Reihe von Jahren durch wich­tigere Ereignisse bezeichnet gewesen. Die Vorbereitungen zur sittlichen Erneuerung der Welt sind mit einer Schnelle, die ihres Gleichen in der Geschichte nicht hat, vorwärts gegangen, und die Kirche wird auf diese Zeit in allen fol­genden Geschlechtern mit Dank und Lob zurückschauen. Auf dem Festlande der alten Welt und in Amerika sind wohlthätige und fromme Anstalten entstanden, welche jetzt kräftig und erfolgreich in jedem Theile der Welt wirken. In unserm Lande haben die Missionsbestrebungen unserer Vorgänger eine Größe und Stärke erreicht, welche wohl kaum die kühnsten Geister zu hoffen gewagt haben. Der Allmächtige hat auch andere Anstalten ins Leben gerufen, dci'en Arbeiten mit den deutlichsten Zeichen des göttlichen Wohlgefallens gekrönt worden sind. Die britische und allgemeine Bibelgesellschaft, die Ehre unserer Zeit und unseres Landes, bildete sich und geht in aller Er­habenheit christlicher Menschenliebe durch die Welt, besucht die entferntesten, wie die nächsten Nationen, und streut auf ihrem Wege den unvergänglichen Samen der göttlichen Wahrheit aus. Diese edle Anstalt hat bisher zur Aus-