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angekegtm Schulm der Missionare, und über I7oMissionS- Gehülfen aus den Eingebornen arbeiten als Lehrer an diesen Schulen.
Das Missionswescn hat demnach m der neuesten Zeit «ine bewundernswürdige Ausdehnung gewonnen. Gegen 700 Heidcnboten nebst vielen Volksgehülfen predigen auf etwa 500 Missionsposten das Evangelium zum Theil schon » auf Inseln und unter Völkern, deren Namen kaum dem Geographen vom Fache bekannt geworden sind."
Zuletzt noch, was in demselben Jahresberichte über, die große und so reich gesegnete, mit den Missionen so engverbundene Wirksamkeit der Bibelvercine mitgetheilt wird.
„Derselben aus dem Glauben an die in der Schrift enthaltene besondere Offenbarung Gottes entsprungenen Be» geisterung verdanken wir die Gründung der Bibelvereine im Großen, seit 1804, durch welche des Guten schon so viel gestiftet und das Wort des Lebens in so viel tausend Hände und Häuser gebracht worden ist, die eS noch nicht hatten.
Den Bibelgesellschaften Englands ist es gelungen, vom I. 1804 bis 1335 an 16 Millionen Bibeln in 19? verschiedenen Sprachen auszutheilen, unter denen sich 108Spra- - chen befinden, in welchen vor Entstehung der Bibelgesellschaften noch nie ein Theil der heiligen Schrift gedruckt war.
Das englische Riese n-Bibelwerk wird nun schon von 5000 Schwester- und Tochter. Gesellschaften in vier Welttheilen betrieben.
Die britisch-ausländische Bibelgesellschaft hat im Lande 2500Hülfs- und Aweiggesellschasten und in 30 Jahren gegen 15 Millionen Thaler für ihren Zweck verwendet.
Die amerikanische Bibelgesellschaft hat über 100» Hülfsvereine; sie besteht seit 18 Jahren und hat bereits 118,000 Exemplare der heiligen Schrift verbreitet, und eine Einnahme von 00,000 Dollars gehabt."
Und wie auch in andern Ländern, wo die evangelische Kirche ihren Sitz hat, und besonders in Deutschland, mit den Missionsgesellschaften verbunden, die Bi- belvereine, seit dem Anfange des gegenwärtigen Jahrhunderts, in Thätigkeit sind, und von Jahr zu Jahr immer zahlreicher ihre gesegnete Wirksamkeit über das ganze Land