körperlichen Schwachheiten; damit beschäftige ich mich oft in Gedanken. Und o möge Gott mir die Gnade verleihen, dieß noch erstlicher zu thun, daß ich meine, vielleicht noch sehr wenigen Tage zähle. Um die Ewigkeit ist es eine gar ernste Sache, mit der wir uns immer im Gemüth beschäf­tigen sollten. Ich weiß und fühle es, daß ich keine eigne Gerechtigkeit habe, auf die ich irgend einen Anspruch auf die zukünftige Secligkeit stützen könnte. Wollte Gott mit mir in's Gericht gehen wie könnte ich bestehen vor seinem Angesichts? Aber ewig angebetet und hochgelobt sey die Gnade Gottes, die ein so sicheres Nettungsmittel für Verlorne Sünder gesunden hat. Die Versöhnung Christi ist der Grund meiner Hoffnung, meines Friedens, meiner Liebe und Seligkeit! O meine theuern Freunde! Antheil haben an der Versöhnung Jesu und der Gnadengaben seines Geistes theilhaftig geworden zu seyn, das macht einen Christen aus, das stärkt und erheitert das Herz, das ge­reicht Gott zum Nuhme, das führt uns sicher in die selige Ewigkeit hinüber. Darum laßt uns täglich in unserm hoch­gelobten Erlöser zu Gott kommen; laßt uns aber auch den zweiten Punct nicht versäumen, nämlich unsere Heiligung. Unsere Zeit ist kurz. Selbst nach dem Naturlause ist das Ende meiner Pilgrimschaft nahe. Möge ich nicht auf dem Wege ermatten! Möchten doch meine letzten Tage die fruchtbarsten werden!"

Und er ermattete auch in seinem Laufe und in seiner Arbeit nicht bis an's Ende, und Gott verlieh ihm die Gnade, noch eine geraume Zeit hindurch in seinem wichtigen und segensreichen Berufe thätig seyn zu können. Er hörte nicht auf, selbst bei eigner Schwächt, umherzuziehen, wie sein erhabener Meister und seine Jünger, und zu lehren, wo er Seelen fand, die der Unterweisung und Ermahnung bedürftig waren.

Zugleich war er sehr geschäftig, den wohlthätigen Plan zur Ausführung zu bringen, nach welchem auf dem Lande überall Kindcrschulen angelegt werden sollten, woran es bisher immer noch sehr gefehlt hatte, und wovon er sich mit Recht die heilsamsten Folgen versprach.

Und seine Hoffnung und sein Vertrauen wurde nicht getauscht. Selbst mehrere der eingebornen Fürsten unterstütz­ten jenen Plan, wozu die englische Ncgierung eine nicht unbe-