u dhr. Superint. endlich der meinung war, daß wenn dhr. sich darnach richten
u eingehen wolte, gleich Herr Wolff hierbei an den Herrn berichten wird, so könte
dhr. im nahmen Gottes anhero kommen u in Herrn M H. stelle predigen. Es
scheinet daß es Gottes werk ist u dhr. hier kommen muß, wornach die
meisten, auch theils die dem Herrn zu wieder gewesen sein, sehr verlangen.
Also wird dhr. im nahmen des Allerhöchsten sich anhero begeben u dieses
nicht ausschlagen. Zweifele nicht daß es Gottes Vorsehung, u deßen Gnä-
diger wille, auch zu deßen nuzzen sein werden. – –
u eingehen wolte, gleich Herr Wolff hierbei an den Herrn berichten wird, so könte
dhr. im nahmen Gottes anhero kommen u in Herrn M H. stelle predigen. Es
scheinet daß es Gottes werk ist u dhr. hier kommen muß, wornach die
meisten, auch theils die dem Herrn zu wieder gewesen sein, sehr verlangen.
Also wird dhr. im nahmen des Allerhöchsten sich anhero begeben u dieses
nicht ausschlagen. Zweifele nicht daß es Gottes Vorsehung, u deßen Gnä-
diger wille, auch zu deßen nuzzen sein werden. – –
Herr Erichs. den. 8 7br.
– Nunmehr siehet dhr. daß es so kömt; was der Höchste hat ersehen, das muß endl.
doch geschehen. Izzo sind alle diejenige, so ihm zuwieder, in einer ganz andern
meinung durch Gottes Gnade u güte gelenket u geführet worden, absonderl.
was denket dhr. wohl von diesem Herr M Herbers (welcher am montage von hier gereist)
Selbiger hatte recht eine Herzensangst, da ihn dhr. burgmeister Schwarz mit diesen worten
anfuhr: den Mann von Moscau wollet ihr nun hieher haben, u habt ihn alß einen
irrigen abgewiesen. Ach, bath er, Herr burgemester verweiset mir solches nicht.
Gott ist es bekant u Herr Scharschmid selber, daß ich ihn herzl. liebe, allein Gott
vergebe meinem Confrater – – Mein liebster Herr Scharschmid nun siehet dhr. ja wohl
was Gott thut, ich wil nicht hoffen, daß dhr. nunmehr wegern wird, oder einig be-
denken tragen sich zu Uns überzumachen. Es ist diese Zeit eine rechte schik-
kung u Vorsehung von Gott. Saget der Herr; Es ist mir ohn dem gnug Ver-
druß u wiederwillen bei Euch gemacht. Ich wil auf die rechnung nimmermehr
kommen: das überwinde der Herr. Wie ich auch selber weiß, daß er alß ein
rechtschaffener Christ es mit gedult überwinden werde. Es ist ja gnug,
daß diejenige so ihn damahl gehindert, nun nicht allein ihn selber notigen
sondern gar um Jesu willen bitten, Ihn anhero zuverschaffen. – – Wir
sind nun, dem Höchsten seis geklagt, ganz sonder Hirten ohne Helwig, der nur
des Sontages einmahl prediget, u auch nicht wohl auf, so daß nun an dhr.
alles lieget, nachdem weder von dem Rath, noch von dem Consistorio sich ie-
mand bemühet für einen andern, sondern einem ieden bekant, daß
dhr. verschrieben, u gar gewis erwartet wird. Brüning ist nach Stokholm,
so daß ihn niemand hindert, u M. Herbers seine beichtkinder warten
auch auf den Herrn, wollen u können sich auch nicht allemahl verendern
denn bei Helwig, denn bei Herbers. Deswegen dhr. so fort ordiniret wird,
doch geschehen. Izzo sind alle diejenige, so ihm zuwieder, in einer ganz andern
meinung durch Gottes Gnade u güte gelenket u geführet worden, absonderl.
was denket dhr. wohl von diesem Herr M Herbers (welcher am montage von hier gereist)
Selbiger hatte recht eine Herzensangst, da ihn dhr. burgmeister Schwarz mit diesen worten
anfuhr: den Mann von Moscau wollet ihr nun hieher haben, u habt ihn alß einen
irrigen abgewiesen. Ach, bath er, Herr burgemester verweiset mir solches nicht.
Gott ist es bekant u Herr Scharschmid selber, daß ich ihn herzl. liebe, allein Gott
vergebe meinem Confrater – – Mein liebster Herr Scharschmid nun siehet dhr. ja wohl
was Gott thut, ich wil nicht hoffen, daß dhr. nunmehr wegern wird, oder einig be-
denken tragen sich zu Uns überzumachen. Es ist diese Zeit eine rechte schik-
kung u Vorsehung von Gott. Saget der Herr; Es ist mir ohn dem gnug Ver-
druß u wiederwillen bei Euch gemacht. Ich wil auf die rechnung nimmermehr
kommen: das überwinde der Herr. Wie ich auch selber weiß, daß er alß ein
rechtschaffener Christ es mit gedult überwinden werde. Es ist ja gnug,
daß diejenige so ihn damahl gehindert, nun nicht allein ihn selber notigen
sondern gar um Jesu willen bitten, Ihn anhero zuverschaffen. – – Wir
sind nun, dem Höchsten seis geklagt, ganz sonder Hirten ohne Helwig, der nur
des Sontages einmahl prediget, u auch nicht wohl auf, so daß nun an dhr.
alles lieget, nachdem weder von dem Rath, noch von dem Consistorio sich ie-
mand bemühet für einen andern, sondern einem ieden bekant, daß
dhr. verschrieben, u gar gewis erwartet wird. Brüning ist nach Stokholm,
so daß ihn niemand hindert, u M. Herbers seine beichtkinder warten
auch auf den Herrn, wollen u können sich auch nicht allemahl verendern
denn bei Helwig, denn bei Herbers. Deswegen dhr. so fort ordiniret wird,