daß derselbe in nahmen Gottes anhero zu kommen sonder mehren bedenken
resolvire. Ehe solches Verlangen bei vielen schwachen alhie alß ein kleines
fünklein verleschet. Dhr. wird auch alhie seine Versorgung finden, darauf
schon viele bedacht gewesen. –
resolvire. Ehe solches Verlangen bei vielen schwachen alhie alß ein kleines
fünklein verleschet. Dhr. wird auch alhie seine Versorgung finden, darauf
schon viele bedacht gewesen. –
Hierauf konte ich mich nun nicht weiter halten, sondern gab endlich
meinen willen drein zu Ihnen zu kommen, u schrieb un-
ter andern Herrn Erichs dieses von 3. 10br. 97
Aus deßen Schr. d. habe den wunderl. lauf wegen der vorhabenden Vo-
cation ziemlich verstanden, auch wie nichts weiter in der Sachen könne
vorgenommen werden, ehe u bevor ich selbst überkehme. Nun
habe ich die bewegende ursachen darzu wohl erwogen, befinde mich
auch fast schuldig auf den weg zu machen, zweifle aber, daß
die abreise so schleunig, wie Mhr. meinet, geschehen u noch vor
dem fest könne volbracht werden. Denn die anschaffung eines
Passes, die loswikkelung aus den händen der Freunde, so mich mit
liebe hart halten, werden etwas Zeit wegnehmen, ohne daß ich
noch erst erwarten wil das Päkchen, so Mhr. mitgeschikt, aber noch
in Nowgr. liegen sol, ob ich etwa mit verlegung der schönen Schul-
Ordnung durch Gottes Gnade zur nachfolgung in der liebe alhier
auch einige anreizen möchte, damit doch Kinder u waisen
hinführo beßer zu Christo gewiesen u gebracht werden. Uber
das herl. Vorhaben, so E. Edl. Rath wegen Aufrichtung eines waisen-
hauses ihres orts gefaßt, bin ich sehr erfreuet worden. Der Herr
gebe seinen segen darzu aus der Höhe. Der Gott, der alle Dinge weiß
u siehet, zu welcher Zeit ein iegliches geschehen werde, wird Uns ferner
seine wege, werk u wunder zeigen. - –
cation ziemlich verstanden, auch wie nichts weiter in der Sachen könne
vorgenommen werden, ehe u bevor ich selbst überkehme. Nun
habe ich die bewegende ursachen darzu wohl erwogen, befinde mich
auch fast schuldig auf den weg zu machen, zweifle aber, daß
die abreise so schleunig, wie Mhr. meinet, geschehen u noch vor
dem fest könne volbracht werden. Denn die anschaffung eines
Passes, die loswikkelung aus den händen der Freunde, so mich mit
liebe hart halten, werden etwas Zeit wegnehmen, ohne daß ich
noch erst erwarten wil das Päkchen, so Mhr. mitgeschikt, aber noch
in Nowgr. liegen sol, ob ich etwa mit verlegung der schönen Schul-
Ordnung durch Gottes Gnade zur nachfolgung in der liebe alhier
auch einige anreizen möchte, damit doch Kinder u waisen
hinführo beßer zu Christo gewiesen u gebracht werden. Uber
das herl. Vorhaben, so E. Edl. Rath wegen Aufrichtung eines waisen-
hauses ihres orts gefaßt, bin ich sehr erfreuet worden. Der Herr
gebe seinen segen darzu aus der Höhe. Der Gott, der alle Dinge weiß
u siehet, zu welcher Zeit ein iegliches geschehen werde, wird Uns ferner
seine wege, werk u wunder zeigen. - –
Durch die von Herrn P. Franken übersante SchulOrdnung aus Halla wurde
nun das band der liebe in Narva u hier testo mehr verknüpfet.
Wie er denn unter andern von 13/23 Maj. 97 dieses schriebDie Gnade u Kraft des Herren Jesu, ergreife, umpfahe,
stärke u erquikke seine Seele, u erfülle Sie mit
Friede u Freude in dem H. Geist.
Mein in Christo Jesu Geliebtester bruder. Seine Schreiben geben Uns
viele erquikkung. Ist es müglich, so schreibe er mir fein oft, u fein
viel gutes von dem, was der Herr Gutes wirket. Denn es dienet zum
lobe Gottes. – – Wie sehr hat mich doch erquikket, was er mir
viele erquikkung. Ist es müglich, so schreibe er mir fein oft, u fein
viel gutes von dem, was der Herr Gutes wirket. Denn es dienet zum
lobe Gottes. – – Wie sehr hat mich doch erquikket, was er mir