Herr Erichs schrieb mir schon nach Novgrod aus Narva von 11 jul.
dieses nach:
– – in guter hofnung Ihn annoch bei Uns einmahl zusehen. Iezzo
beklaget ein ieder seine that, u wil niemand an der schändl. that
schuld haben. Gott ist ein Gerechter Richter, der wird einem ieden nach
seinem Verdienst lohnen. – – Summa es geht bei Uns in Schweden
zu, gleich vor der Zerstöhrung Jerusalem. Gott sei es geklagt, der erhalte
die seinigen. – – Ist es, daß es dhr. sonder seinen schaden enden kan,
er verbinde sich nicht so hart. Es möchte der Höchste einigen seiner Gläubigen
Gnade erzeigen, daß sich gelegenheit treffen möchte, Ihn bei Uns zu senden.
beklaget ein ieder seine that, u wil niemand an der schändl. that
schuld haben. Gott ist ein Gerechter Richter, der wird einem ieden nach
seinem Verdienst lohnen. – – Summa es geht bei Uns in Schweden
zu, gleich vor der Zerstöhrung Jerusalem. Gott sei es geklagt, der erhalte
die seinigen. – – Ist es, daß es dhr. sonder seinen schaden enden kan,
er verbinde sich nicht so hart. Es möchte der Höchste einigen seiner Gläubigen
Gnade erzeigen, daß sich gelegenheit treffen möchte, Ihn bei Uns zu senden.
Darauf folgete er mir nach Moscau den 4. Aug. unter andern hiermit nach:
– Es hat der Herr burgGraf an Herrn Vinhagen kurz auf des Herrn abreise von
hier geschrieben, den Herrn in Novgrod was aufzuhalten, allein er antwortet,
daß dhr. schon von dannen gereiset, da dies ja gegen des Herrn promission ,
da wir abschied nahmen, in dem sie uns hart belobten, sich eine zeit-
lang in Novgrod aufzuhalten. Ich bitte dhr. binde sich noch nirgends
nicht fest. Wir hoffen zu Unsern Gott, daß er unser sehnl. Verlangen
wird stat finden laßen, denn es ist alles dem Großen Gott heimgestellet.
– Uns. Superint. hat am Jacobi tag ein groß Banquet gehabt, darauf
legen sie sich izzo. damit ist alles ausgericht. –
hier geschrieben, den Herrn in Novgrod was aufzuhalten, allein er antwortet,
daß dhr. schon von dannen gereiset, da dies ja gegen des Herrn promission ,
da wir abschied nahmen, in dem sie uns hart belobten, sich eine zeit-
lang in Novgrod aufzuhalten. Ich bitte dhr. binde sich noch nirgends
nicht fest. Wir hoffen zu Unsern Gott, daß er unser sehnl. Verlangen
wird stat finden laßen, denn es ist alles dem Großen Gott heimgestellet.
– Uns. Superint. hat am Jacobi tag ein groß Banquet gehabt, darauf
legen sie sich izzo. damit ist alles ausgericht. –
Idem von 3. 7br.
– – Izzo mag ich wohl sagen u ausrufen; Gott du verschmähest des
armen gebeth nicht, welches wir, u ich absonderlich, dir in unserer anliegen
vorgebracht. Nun erkenne ich, daß man Gott vertrauen, Gedultig sein
u allezeit auf die Güte des Herren harren muß. Ist dieses nicht geschehen
in Sachen, so dhr. izzo vor sich finden wird hier eingeschloßen. Welches
sich so verhalten: In dem vor einigen tagen dhr M. Herbers zu mir gesant,
u ich mich also bald zu ihn gefüget. Da er denn zuerkennen gegeben,
wie schwach er von tage zu tage werde, u deswegen gesonnen, draußen
nach den Warmbädern zu gehen. Er bath mich, Ich möchte um Jesu willen
machen, daß dhr. überkähme, weil seine Reise zu dieser Zeit presant
u nach der Sontags Predigt reisen wolle. Ich opponirte; Warum denn
nicht Herr Brüning? Indem kahm in s. stuben eingetreten der Herr
armen gebeth nicht, welches wir, u ich absonderlich, dir in unserer anliegen
vorgebracht. Nun erkenne ich, daß man Gott vertrauen, Gedultig sein
u allezeit auf die Güte des Herren harren muß. Ist dieses nicht geschehen
in Sachen, so dhr. izzo vor sich finden wird hier eingeschloßen. Welches
sich so verhalten: In dem vor einigen tagen dhr M. Herbers zu mir gesant,
u ich mich also bald zu ihn gefüget. Da er denn zuerkennen gegeben,
wie schwach er von tage zu tage werde, u deswegen gesonnen, draußen
nach den Warmbädern zu gehen. Er bath mich, Ich möchte um Jesu willen
machen, daß dhr. überkähme, weil seine Reise zu dieser Zeit presant
u nach der Sontags Predigt reisen wolle. Ich opponirte; Warum denn
nicht Herr Brüning? Indem kahm in s. stuben eingetreten der Herr
burgGraf