Es hatte aber Herr Frank unter andern vorher von 25 Mart. also geschrieben:
– – Herr Ludolf ist über 3. monatt bei mir am tisch gewesen, darüber ich
Gott nicht gnug preisen kan, weil er sehr vieles in deßen werk cooperiret.
– – Zu einem Studioso u Knaben kan rath werden, sie machen nur bald
beliebige anstalt zu ihrer transportirung, daß ich die Reisekosten, so aus
der armen Cassa geschehen müßte, nicht vorstrekken muß, so sollen sie
denn unsäumig überkommen. Vor iezo haben wir ein Paket von unsern
gedrukten sachen laut beiliegender Specification übersenden wollen, der
hofnung es werden sich etwa an ihrem ort liebhaber finden, daß sie mit
leichter mühe distrahiret werden konten. Es wird Gel. br. damit
einen zweifachen dienst thun (1) unsern Armen, welche die Sachen
verlegt haben, u zu deren erhaltung allein angewendet wird, was davor
kömmt (2) dem Worte Gottes selbst, daß solches auch testo beßer unter die
leute komme. Darum es uns auch fürnemlich zuthun ist, denn wir
sonst die Sachen hier leichtlich alle distrahiren könten. Solten dann mehr
von diesen materien oder von allem so noch künftig heraus kommen wird,
verlanget werden, wolten wir schon größer pakete mit dem Studioso,
der verlanget wird, oder bei anderer gelegenheit ihnen zuschikken. Gehen
unkosten drauf, so dürfen sie nur auf den Preis der bücher mit
geschlagen werden. – – Er schreibe doch Herrn D Blumentrost, daß er Uns
seinen Sohn hieher schikke, ich wil an seiner Stele mit Gottes hülfe arbeiten,
alß wenn er mein Sohn were, u wird er unmüglich in Königsberg das
finden, was er hier durch Gottes Gnade finden wird in quocunque versatur
Studiorum genere. Es sol mir eine sonderl. freude sein, wenn ich dem
lieben alten Manne auf diese weise den größten Dienst leisten kan.
Er wird ja auch in Moscau Corespondenten behalten haben, daß er ihnen
von guten erbaul. materien etwas hinein schikken kan. Wenn Uns.
armen zu ihrer Neuen anzurichtenden Bibliothec nur Russica oder
Slavonica wiederbekommen, sind sie schon zufrieden, u ists auch nicht,
so ists gut, wenn nur Gottes Wort unter die leute kommt. – Es
ist ja wohl ein recht wunder Segen Gottes. Es sind aber noch wichtigere Dinge
schon guten theils in werk. Die welt weiß nicht was sie dazu sagen
sol, weil sie dem lebendigen Gott die Ehre nicht geben wollen. –
Daß er aus Moscau weg sei, hatten wir vorhin schon aus seinem
Gott nicht gnug preisen kan, weil er sehr vieles in deßen werk cooperiret.
– – Zu einem Studioso u Knaben kan rath werden, sie machen nur bald
beliebige anstalt zu ihrer transportirung, daß ich die Reisekosten, so aus
der armen Cassa geschehen müßte, nicht vorstrekken muß, so sollen sie
denn unsäumig überkommen. Vor iezo haben wir ein Paket von unsern
gedrukten sachen laut beiliegender Specification übersenden wollen, der
hofnung es werden sich etwa an ihrem ort liebhaber finden, daß sie mit
leichter mühe distrahiret werden konten. Es wird Gel. br. damit
einen zweifachen dienst thun (1) unsern Armen, welche die Sachen
verlegt haben, u zu deren erhaltung allein angewendet wird, was davor
kömmt (2) dem Worte Gottes selbst, daß solches auch testo beßer unter die
leute komme. Darum es uns auch fürnemlich zuthun ist, denn wir
sonst die Sachen hier leichtlich alle distrahiren könten. Solten dann mehr
von diesen materien oder von allem so noch künftig heraus kommen wird,
verlanget werden, wolten wir schon größer pakete mit dem Studioso,
der verlanget wird, oder bei anderer gelegenheit ihnen zuschikken. Gehen
unkosten drauf, so dürfen sie nur auf den Preis der bücher mit
geschlagen werden. – – Er schreibe doch Herrn D Blumentrost, daß er Uns
seinen Sohn hieher schikke, ich wil an seiner Stele mit Gottes hülfe arbeiten,
alß wenn er mein Sohn were, u wird er unmüglich in Königsberg das
finden, was er hier durch Gottes Gnade finden wird in quocunque versatur
Studiorum genere. Es sol mir eine sonderl. freude sein, wenn ich dem
lieben alten Manne auf diese weise den größten Dienst leisten kan.
Er wird ja auch in Moscau Corespondenten behalten haben, daß er ihnen
von guten erbaul. materien etwas hinein schikken kan. Wenn Uns.
armen zu ihrer Neuen anzurichtenden Bibliothec nur Russica oder
Slavonica wiederbekommen, sind sie schon zufrieden, u ists auch nicht,
so ists gut, wenn nur Gottes Wort unter die leute kommt. – Es
ist ja wohl ein recht wunder Segen Gottes. Es sind aber noch wichtigere Dinge
schon guten theils in werk. Die welt weiß nicht was sie dazu sagen
sol, weil sie dem lebendigen Gott die Ehre nicht geben wollen. –
Daß er aus Moscau weg sei, hatten wir vorhin schon aus seinem