die in argen liegt, kan nichts, alß schimpfen u läßtern, denn Sie lebet
in finsternis. Mit Jesu aber ist zwar viel Krieges, doch viel Sieges. Wenns
die feinde noch so listig greifen an, so geht er doch eine andere bahn, es
steht in seinen händen. –
in finsternis. Mit Jesu aber ist zwar viel Krieges, doch viel Sieges. Wenns
die feinde noch so listig greifen an, so geht er doch eine andere bahn, es
steht in seinen händen. –
Worauf ich unter andern von 11 Apr. also geantwortet:
– – – Wegen der Disput. de Pietismo weiß ich nicht zu rathen, weil
mir nicht bewußt, wie sie eingerichtet ist. Es scheinet der liebe ge-
mäßer zu sein, so man sich auf allerlei weise dergl. verhaßten nahmen
enthält, u läßt nur die welt runzen u schnachen mit ihren theils unge-
räumten, theils barbarischen worten, alß; Pietista, Pietismus. Syncretismus.
Confessionista etc. Omnibus modis praecavere debemus, ac novitatem quandam
introduxisse videamur. Die arglistigen lauren ohn dem gnug auf einen,
daß sie mögen etwas ersehen u erschnappen, davon sie können anlas
nehmen zu spotten, schimpfen u lästern. Gott wird schon ohn unser
weitläuftiges disputiren u verfechten seine Sache ausführen, u selbst ha-
dern mit den haderern. Über den ort 1.Corinth. XV,23. kömt mir zu er-
wegen vor (1) daß in ganzen Cap. allein von der Gläubigen Auferstehung
gehandelt werde u sonderl. v. 23. welches auch daraus zusehen, daß darinn
gesezzet wird, wie die leiber mit solcher Herligkeit sollen gezieret werden,
welches bei denen Gottlosen contrair zugehen wird (2) ist des wegen nicht
zuschließen, alßwenn nicht eben zu der Zeit auch die Gottlosen solten aufer-
wekket werden. Nam et h. l. Unius posito non est alterius exclusio. Denn
wenn Christus zum andermahl kommen wird, alßdenn wird er nicht nur
erscheinen denen, die auf ihn warten zur Seligkeit, sondern auch denen,
so er verdrüßlich wird fallen zum Gericht. Daher die Algemeine Zu-
kunft zum Gericht, wird die andere genennet. Die Erste aber, da
er kahm ins fleisch vid. Hebr. IX, 27.28. Würde aber Christus nach der
Gläubigen Auferstehung zur andern Zeit, auch zu der übrigen Auferste-
hung kommen, so könte Paulus daselbst v. 28. nicht sagen; ἐκ δευτέρου.
sondern müßte sagen; ἐκ τρίτου. (3) das wörtl. ἐῖτα germ. darnach,
deutet nicht eben an, daß erst die Christum angehören würden aufer-
stehen, u denn lange zeit etwas 1000 jähr hernach, das ende kommen
werde, sondern leidet gar füglich simultaneitatem temporis, u ist billig
mir nicht bewußt, wie sie eingerichtet ist. Es scheinet der liebe ge-
mäßer zu sein, so man sich auf allerlei weise dergl. verhaßten nahmen
enthält, u läßt nur die welt runzen u schnachen mit ihren theils unge-
räumten, theils barbarischen worten, alß; Pietista, Pietismus. Syncretismus.
Confessionista etc. Omnibus modis praecavere debemus, ac novitatem quandam
introduxisse videamur. Die arglistigen lauren ohn dem gnug auf einen,
daß sie mögen etwas ersehen u erschnappen, davon sie können anlas
nehmen zu spotten, schimpfen u lästern. Gott wird schon ohn unser
weitläuftiges disputiren u verfechten seine Sache ausführen, u selbst ha-
dern mit den haderern. Über den ort 1.Corinth. XV,23. kömt mir zu er-
wegen vor (1) daß in ganzen Cap. allein von der Gläubigen Auferstehung
gehandelt werde u sonderl. v. 23. welches auch daraus zusehen, daß darinn
gesezzet wird, wie die leiber mit solcher Herligkeit sollen gezieret werden,
welches bei denen Gottlosen contrair zugehen wird (2) ist des wegen nicht
zuschließen, alßwenn nicht eben zu der Zeit auch die Gottlosen solten aufer-
wekket werden. Nam et h. l. Unius posito non est alterius exclusio. Denn
wenn Christus zum andermahl kommen wird, alßdenn wird er nicht nur
erscheinen denen, die auf ihn warten zur Seligkeit, sondern auch denen,
so er verdrüßlich wird fallen zum Gericht. Daher die Algemeine Zu-
kunft zum Gericht, wird die andere genennet. Die Erste aber, da
er kahm ins fleisch vid. Hebr. IX, 27.28. Würde aber Christus nach der
Gläubigen Auferstehung zur andern Zeit, auch zu der übrigen Auferste-
hung kommen, so könte Paulus daselbst v. 28. nicht sagen; ἐκ δευτέρου.
sondern müßte sagen; ἐκ τρίτου. (3) das wörtl. ἐῖτα germ. darnach,
deutet nicht eben an, daß erst die Christum angehören würden aufer-
stehen, u denn lange zeit etwas 1000 jähr hernach, das ende kommen
werde, sondern leidet gar füglich simultaneitatem temporis, u ist billig