wie auch was er sonst anderwerts schimpflich von mir geredt. U. ge-
ziehme sichs nicht vor einen Ehrw. Consistorio mit solchen worten heraus
zufahren. Welches ihm denn auch der Superint. verwies, u sage, daß ich
ihm ja nicht schuld gegeben. Er aber, der Rector, fuhr fort u sagte: Er
hatte 3. jahr in Giessen unter Feurborn, oder wer es war, Theologiam
Polemicam gehöret. Rx wenn er sie gleich 3. jahr gehöret, so hette er sie
noch nicht recht gehört, denn das nicht sententia nostrae Ecclesiae de PseudoProph.,
die er behaupten wolte, noch die Consequenz richtig (5.) M Helwig brachte
J. Behmen wieder auf die bahn, den ich andern solte recommendirt haben,
u zwar wo nicht expresse (distinguendum n. esse inter Expressam et Tacitam
Commendationem) doch tacité, weil ich ihn doch nicht gänzl. wolte verwerfen,
sondern da ich sagt; es könte wohl was Gutes drinn sein, so thät ich ihn
dadurch heimlich recommendiren Rx ut supra, hätte nie gehört, daß ihn
die Christenheit (wie Herbers vorgab) verworfen. Ich dürfte es zum
wenigsten nicht thun, weil ich ihn nie gelesen, daher suspendire ich
billig mein judicium, sonst würde mich in gefahr begeben zusündigen
u auch in diesem stük handeln wieder die worte Christi; Richtet nicht so
werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht p Sei er aber ein Kind
Gottes gewesen u habe recht geschrieben, so sei ja wohl gefahr dabei, so
man ihn E. Phantasten p nennet u sonst seiner spottet, weil nicht
so wohl Er, sondern Christus in ihm, an den er gegläubet, verachtet
würde. Daher schiene es nicht so wohl aus Demuth, alß aus haß zu gesche-
hen, wenn man mit den worten; Schuster u Schneider, so um sich wirft.
Der h. Geist wolle auch Schuster u Schneider in alle warheit leiten, ob
sie gleich nicht zur gelehrten Welt (wie er sagte) gehören. Berief
mich darneben auf das exempel eines, so nicht von der Gelehrten Welt
gewesen, welches D Spener in seinem Geistl. Priesterth. anführet.
(6.) mußte ich wieder herhalten wegen τὸ Quatenus recept. L. Symb. alß
hielte mans damit mit den Syncretisten u Calixtinern (wie es denn
auf meiner seiten auch wahr ist) Rx Die Libri Symbolici
begehrten selbst nicht anders angenommen zu werden, alß pro Quatenus,
u ob es gleich nicht eben geschehe mit dem worte, so geschehe es doch per
voces Parallelas alß initio Art. Controvers. §. nulla alia ratione reci-
pientur, nisi p Item; Wenn 10. weren, sagte ich, die Quia sagten
(quäkten) so weren wohl 100. dagegen, die nicht anders könten
alß Quatenus sagen. Da wiedersprach Helwig u sagte in Reval
ziehme sichs nicht vor einen Ehrw. Consistorio mit solchen worten heraus
zufahren. Welches ihm denn auch der Superint. verwies, u sage, daß ich
ihm ja nicht schuld gegeben. Er aber, der Rector, fuhr fort u sagte: Er
hatte 3. jahr in Giessen unter Feurborn, oder wer es war, Theologiam
Polemicam gehöret. Rx wenn er sie gleich 3. jahr gehöret, so hette er sie
noch nicht recht gehört, denn das nicht sententia nostrae Ecclesiae de PseudoProph.,
die er behaupten wolte, noch die Consequenz richtig (5.) M Helwig brachte
J. Behmen wieder auf die bahn, den ich andern solte recommendirt haben,
u zwar wo nicht expresse (distinguendum n. esse inter Expressam et Tacitam
Commendationem) doch tacité, weil ich ihn doch nicht gänzl. wolte verwerfen,
sondern da ich sagt; es könte wohl was Gutes drinn sein, so thät ich ihn
dadurch heimlich recommendiren Rx ut supra, hätte nie gehört, daß ihn
die Christenheit (wie Herbers vorgab) verworfen. Ich dürfte es zum
wenigsten nicht thun, weil ich ihn nie gelesen, daher suspendire ich
billig mein judicium, sonst würde mich in gefahr begeben zusündigen
u auch in diesem stük handeln wieder die worte Christi; Richtet nicht so
werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht p Sei er aber ein Kind
Gottes gewesen u habe recht geschrieben, so sei ja wohl gefahr dabei, so
man ihn E. Phantasten p nennet u sonst seiner spottet, weil nicht
so wohl Er, sondern Christus in ihm, an den er gegläubet, verachtet
würde. Daher schiene es nicht so wohl aus Demuth, alß aus haß zu gesche-
hen, wenn man mit den worten; Schuster u Schneider, so um sich wirft.
Der h. Geist wolle auch Schuster u Schneider in alle warheit leiten, ob
sie gleich nicht zur gelehrten Welt (wie er sagte) gehören. Berief
mich darneben auf das exempel eines, so nicht von der Gelehrten Welt
gewesen, welches D Spener in seinem Geistl. Priesterth. anführet.
(6.) mußte ich wieder herhalten wegen τὸ Quatenus recept. L. Symb. alß
hielte mans damit mit den Syncretisten u Calixtinern (wie es denn
auf meiner seiten auch wahr ist) Rx Die Libri Symbolici
begehrten selbst nicht anders angenommen zu werden, alß pro Quatenus,
u ob es gleich nicht eben geschehe mit dem worte, so geschehe es doch per
voces Parallelas alß initio Art. Controvers. §. nulla alia ratione reci-
pientur, nisi p Item; Wenn 10. weren, sagte ich, die Quia sagten
(quäkten) so weren wohl 100. dagegen, die nicht anders könten
alß Quatenus sagen. Da wiedersprach Helwig u sagte in Reval