sie, ob sie es mit Quix oder Quax halten, dennoch den wahren glauben haben
u rechte lehrer sein, u hat keiner den andern theil deswegen zuverachten, wenn
sie nur das Geheimnis des Glaubens in einem gewißen bewahren Hierauf
erwarte gelaßentl. was Gott nun wird erfolgen laßen, u was sich der Herr Super.
meinetwegen werde resolvieren.
u rechte lehrer sein, u hat keiner den andern theil deswegen zuverachten, wenn
sie nur das Geheimnis des Glaubens in einem gewißen bewahren Hierauf
erwarte gelaßentl. was Gott nun wird erfolgen laßen, u was sich der Herr Super.
meinetwegen werde resolvieren.
An den Herrn BurgGr. von Kocken.
– Herr M H. Vornehmen, ob es gleich in der schwachheit des fleisches geschehen, ist
doch, gewislich, nicht fleischlich, sondern von den, der Herz u nieren prüfet, u
schaffet was für ihm gefällig ist, sonder Zweifel gewürket. Daher zweifle
gar nicht, der treue Gott werde des lieben Mannes Verlangen in Gnaden er-
füllen, daß seine Gemeine, auch in seiner abwesenheit nicht werde verlaßen
noch verseumet. Was nun deswegen meine person, so in Vorschlag gebracht,
anlanget, so wegere mich nicht zufolgen, so anders die vocatio ihre völlige
richtigkeit haben solte. An der übereinstimmung E. E. Rathes mit der Gemeine
u Herrn Herbers trage ganz keinen Zweifel, da das einzige Zeugnis Mhhr. burg-
Grafen an deren stat gnug ist, u so viel gilt, alß hettens etl. 100. bekräftiget,
nur scheinet noch übrig zu sein, dies einzige abzuwarten, was etwa der
Super. ferner resolviren werde, nachdem ich Herrn Rathsver. Wolff meine mei-
nung geschrieben. Da das Consistorium nach ihren gutbefinden pfleget
zuverfahren, u der König die Dinge, so dahin gehören, nach aussage des Super.
remittiret, so ist es wohl allerdinges nötig, daß ich mich auch hierinn der
weltl. Obrigkeit nicht wiedersezze, sondern warte bis etwa dhr. Super.
weiter seinen assensum ertheilen möchte, u also eine völlige Vocation darauf
erfolge. Denn sonst müßte ich in sorgen stehn, so ich wieder hinkähme,
daß mir von neuen Amt, Canzel u kirche verschloßen, u ich wie das vo-
rige mahl zur ungebühr vor verdächtig in der lehre erklähret würde.
Gott aber, für dem nichts verborgen, ja der Uns kennet, ehe er Uns in
mutter leibe bereitet hat, der laße auch dieses Vornehmen wohlgelin-
gen, u zeige an welchen er erwehlet habe, u mache deßen füße darzu
behende wie ein rehe, u seinen muth beherzt u getrost alß eines jungen
löwen für dem Volk zustehen bei Gott. – –
doch, gewislich, nicht fleischlich, sondern von den, der Herz u nieren prüfet, u
schaffet was für ihm gefällig ist, sonder Zweifel gewürket. Daher zweifle
gar nicht, der treue Gott werde des lieben Mannes Verlangen in Gnaden er-
füllen, daß seine Gemeine, auch in seiner abwesenheit nicht werde verlaßen
noch verseumet. Was nun deswegen meine person, so in Vorschlag gebracht,
anlanget, so wegere mich nicht zufolgen, so anders die vocatio ihre völlige
richtigkeit haben solte. An der übereinstimmung E. E. Rathes mit der Gemeine
u Herrn Herbers trage ganz keinen Zweifel, da das einzige Zeugnis Mhhr. burg-
Grafen an deren stat gnug ist, u so viel gilt, alß hettens etl. 100. bekräftiget,
nur scheinet noch übrig zu sein, dies einzige abzuwarten, was etwa der
Super. ferner resolviren werde, nachdem ich Herrn Rathsver. Wolff meine mei-
nung geschrieben. Da das Consistorium nach ihren gutbefinden pfleget
zuverfahren, u der König die Dinge, so dahin gehören, nach aussage des Super.
remittiret, so ist es wohl allerdinges nötig, daß ich mich auch hierinn der
weltl. Obrigkeit nicht wiedersezze, sondern warte bis etwa dhr. Super.
weiter seinen assensum ertheilen möchte, u also eine völlige Vocation darauf
erfolge. Denn sonst müßte ich in sorgen stehn, so ich wieder hinkähme,
daß mir von neuen Amt, Canzel u kirche verschloßen, u ich wie das vo-
rige mahl zur ungebühr vor verdächtig in der lehre erklähret würde.
Gott aber, für dem nichts verborgen, ja der Uns kennet, ehe er Uns in
mutter leibe bereitet hat, der laße auch dieses Vornehmen wohlgelin-
gen, u zeige an welchen er erwehlet habe, u mache deßen füße darzu
behende wie ein rehe, u seinen muth beherzt u getrost alß eines jungen
löwen für dem Volk zustehen bei Gott. – –
An Herrn Erichs.
– – würde daher fast kein bedenken tragen gleich zufolgen, wenn ich
nicht noch erst auf eines mit deutl. expression, darauf man sich
nicht noch erst auf eines mit deutl. expression, darauf man sich