Ew. Hochw. zugedacht, alßdenn doch noch wohl könne mir aufgeleget
werden. Ich kan nichts weiter thun, alß mich auch hierin merè
passivè zu verhalten, u bereit zu sein, dem Herren, wo er mich heißet
hingehen, zu folgen. Sic et nos hactenus ἀστατοῦμεν.
werden. Ich kan nichts weiter thun, alß mich auch hierin merè
passivè zu verhalten, u bereit zu sein, dem Herren, wo er mich heißet
hingehen, zu folgen. Sic et nos hactenus ἀστατοῦμεν.
Hierüber schrieb mir nun dhr. Praep. Glük in Marienburg des
Herrn D. Fischers meinung zu, da er etl. Tage vorher dieses hatte
laßen aus Pleskau den 8. Febr. abgehen.
– – So lieb es mir war, da ich hörte, daß von Narva deßen rükweg wie-
der nach Moscau war genommen worden, so herzl. ursachen habe daraus
gefolget, Gott instendig mit anzurufen, daß er die thür zu errichtung
seines Reichs daselbst almählig mehr u mehr öfnen, u stein u kalk
zu solchen Zionsbau zurichten laßen wolle. Izzo da ich von Herr Gener.
Super. vernehme, daß es beschloßen sei Mhr. nach Riga aus heiligen ab-
sehen zu ziehen, freue mich ebenfals darob, u vermuthe ungezweifelt
nicht nur guten success am selben orte, sondern daß es auch also
in Moscau werde wohl verlaßen u vor manchen guten menschen
gut Quartier gemacht werden, den man nach u nach hinein senden
könne. Es verlautet, daß die Großen Herren daselbst deutsche Sprach-
meister vor sich u die ihrigen anzunehmen große begierde haben:
So dem also, so were solches die erwünschte gelegenheit fromme leute zur
Cultur der Frommheit bei jung u alten hinein zubekommen. Von
solchen allen werde durch die Gnade Gottes gelegenheit finden, mündl.
ein mehres in Riga oder Marienburg bei ihrer Gotthelfenden
ankunft erfreul. zuerfahren. – – Ich wünsche von herzen, u
bete zu Gott, Er wolle Mhr. herauskunft zum gesegneten Zwek ge-
schehen laßen, u denen hinterbleibenden ja der ganzen Nation es
auch nicht gebrechen laßen an solchen werk u rüstzeugen, die zu
solcher großen Erndte dienlich u sufficient sein mögen.
der nach Moscau war genommen worden, so herzl. ursachen habe daraus
gefolget, Gott instendig mit anzurufen, daß er die thür zu errichtung
seines Reichs daselbst almählig mehr u mehr öfnen, u stein u kalk
zu solchen Zionsbau zurichten laßen wolle. Izzo da ich von Herr Gener.
Super. vernehme, daß es beschloßen sei Mhr. nach Riga aus heiligen ab-
sehen zu ziehen, freue mich ebenfals darob, u vermuthe ungezweifelt
nicht nur guten success am selben orte, sondern daß es auch also
in Moscau werde wohl verlaßen u vor manchen guten menschen
gut Quartier gemacht werden, den man nach u nach hinein senden
könne. Es verlautet, daß die Großen Herren daselbst deutsche Sprach-
meister vor sich u die ihrigen anzunehmen große begierde haben:
So dem also, so were solches die erwünschte gelegenheit fromme leute zur
Cultur der Frommheit bei jung u alten hinein zubekommen. Von
solchen allen werde durch die Gnade Gottes gelegenheit finden, mündl.
ein mehres in Riga oder Marienburg bei ihrer Gotthelfenden
ankunft erfreul. zuerfahren. – – Ich wünsche von herzen, u
bete zu Gott, Er wolle Mhr. herauskunft zum gesegneten Zwek ge-
schehen laßen, u denen hinterbleibenden ja der ganzen Nation es
auch nicht gebrechen laßen an solchen werk u rüstzeugen, die zu
solcher großen Erndte dienlich u sufficient sein mögen.
Darauf aber schrieb er aus Marienburg den 24 Mart. dieses:
– – Ich fand damahls in Riga, wie Mhr. so wohl von Kaufleuten u
dem sämtl. jacobitischen Auditorio, alß auch von Hochgedachten Herrn
Praefecte (D. Fischer.) sehr verlanget wurde. Nachdem ich aber ihm
dem sämtl. jacobitischen Auditorio, alß auch von Hochgedachten Herrn
Praefecte (D. Fischer.) sehr verlanget wurde. Nachdem ich aber ihm