ad id operam ferente, de Veritate qua[e] est in C. J., sic sum testatus, ut ejus fructus
diu diuque, quod spero, sint apparituri. Regnum coelorum vim patitur, et qui eidem
vim inferunt, illud ad se trahunt. Hinc qui istud propugnare studet, non aliter
praestabit quam ἐν πολλ[ῶῷ] ἀγῶνι etc.1
diu diuque, quod spero, sint apparituri. Regnum coelorum vim patitur, et qui eidem
vim inferunt, illud ad se trahunt. Hinc qui istud propugnare studet, non aliter
praestabit quam ἐν πολλ[ῶῷ] ἀγῶνι etc.1
Wie nun das Spiel mit mir in Narva ein ende hatte u ich nicht
wußte, wo ich mich hinwenden solte, schikte es Gott so, daß ein Chirurgus
nahmens Winter mit Frau u Kind, von Hamb kahm u gleich nach Mosc. gehen
wolte. In deßen geselschaft resolvirte ich mich schleunig zum wenigsten
bis Novgrod mit zugehen, üm daselbst so lange zubleiben, bis Gott einen
ausschlag gebe, ob ich wieder zurük nach Narva oder Riga oder Moscau ge-
hen solte, u denn daselbst mit Herrn Virhagen Schwed. Commiss. wegen vo-
cirung eines Pastoris die sache auszumachen. U. denn so es ver-
langt würde, der Gemeine daselbst so lange zu dienen, bis ein
ander ankähme. Nun hatte Herr virhagen alß ich durchreiste, mir
von ihren Pastor Herr M. Beßer gesagt, daß er würde anders wohin kommen
u mich gebeten einen andern vorzuschlagen, worauf ich auch bedacht
war, u des wegen aus Narva von 23 Maj. also geschrieben hatte:
Da ich demselben durch so vielfältig genoßene liebe u Gutthatigk. so sehr ver-
bunden bin, hätte billig aus gebührender schuldigk. denselben eher mit einen brief
besuchen sollen, allein es ist von mir so lange verschoben, theils weil ich ausführl.
den Verlauf meiner sache, so noch nicht zu ende, berichten, theils weil ich ein u
das andere erbaul. Tractl. so Mhr. zugedacht, u noch aus Deutschl. erwarte, zu
bezeugung meiner liebe u Pflicht zu senden wolte. Beides wird noch etwas
verspahret, aber nicht des wegen aufgehoben. Bei izziger gelegenheit komme
indeßen mit ganz kl. Tractl. an, bis die andern erhalte, so zwar in wenigen
blättern bestehen, aber gewiß dem, so liebe zur Göttl. warheit hat, u solche etwas
reifer erweget, kräftigen nachdruk ins herz geben werden. Wenig u
wohl betrachtet bringt oft mehr segen u erbauung, alß große u weitläuf-
tige Schriften, so mit kalten herzen gelesen u angehöret werden. Von N. höre
ich, wie Herr M. Beßer gänzlich ihren ort verlaßen. Hierauf gedenke ich
an die abrede, so Mhr. mit mir nahm, u bin von herzen bereit deswegen
zu dienen, u so es noch verlanget wird, bekümmert zu sein ein tüchtig
Subjectum Ihnen zu verschaffen. Ich thue einen Vorschlag, vieleicht laßen
sie ihn gelten. Es ist ein frommer u Gelehrter Stud. aus Deutschl. nach Stokholm
bunden bin, hätte billig aus gebührender schuldigk. denselben eher mit einen brief
besuchen sollen, allein es ist von mir so lange verschoben, theils weil ich ausführl.
den Verlauf meiner sache, so noch nicht zu ende, berichten, theils weil ich ein u
das andere erbaul. Tractl. so Mhr. zugedacht, u noch aus Deutschl. erwarte, zu
bezeugung meiner liebe u Pflicht zu senden wolte. Beides wird noch etwas
verspahret, aber nicht des wegen aufgehoben. Bei izziger gelegenheit komme
indeßen mit ganz kl. Tractl. an, bis die andern erhalte, so zwar in wenigen
blättern bestehen, aber gewiß dem, so liebe zur Göttl. warheit hat, u solche etwas
reifer erweget, kräftigen nachdruk ins herz geben werden. Wenig u
wohl betrachtet bringt oft mehr segen u erbauung, alß große u weitläuf-
tige Schriften, so mit kalten herzen gelesen u angehöret werden. Von N. höre
ich, wie Herr M. Beßer gänzlich ihren ort verlaßen. Hierauf gedenke ich
an die abrede, so Mhr. mit mir nahm, u bin von herzen bereit deswegen
zu dienen, u so es noch verlanget wird, bekümmert zu sein ein tüchtig
Subjectum Ihnen zu verschaffen. Ich thue einen Vorschlag, vieleicht laßen
sie ihn gelten. Es ist ein frommer u Gelehrter Stud. aus Deutschl. nach Stokholm