u aller menschen herzen in deiner gewalt u händen hast, lenke
doch alle diejenigen, so hierüber zu sagen haben, auf den rechten weg,
damit sie nicht ansehen die person, sondern den du O heil. Gott zu die-
sen deinen dienst gewidmet, Uns darstellen mögen, alles zum lobe
u preise deines heil. nahmens, erweiterung deines Reichs u vol-
bringung deines willens Amen! das Gebe Gott -
Wir haben es nun mit dem Herrn Rathsverw. Wolff u andern überleget,
befinden, daß in der sache nichts eher zu thun sein wird, ehe u bevor
dhr. selber überkömt. Denn ich habe des Herrn Prof. Franken ein-
richtung wegen des waisenhauses, so hineben an dhr. gehet, an den
Herrn burgermeister Schwarz, Herrn Superint. Herrn M Herbers u andern mehr, weil
sie vernommen, daß ich es bei mir, habe zeigen müßen. Sie haben alle
es abschreiben laßen. U. ist nunmehr der Rath alhier gesonnen, ein
solches werk auch zu stiften. U. versuchet Herr Wolff, weiln er der einige
der es beim Rath treibet, daß dhr wenn ja um der ursach willen sich
vor erst anhero verfügen möchte, es würde ja ein unsterbl. ge-
dächtnis sein, wenn ein solch groß werk alhier, durch assistence von
dem Herrn alhier, zu samt Herr Wolff, könte eingerichtet werden. U. der Rath
ist gänzl. gesonnen es aufzurichten. Von allen unterschrie-
benen sol dhr. jährl. 130 Rl haben, freie Kammer u tisch u Ver-
pflegung, ohne die Accidentia so fallen werden. U. denn wenn Gott
die Gnade geben wird, daß dies große werk ein gerichtet, hat dhr.
von E. Edl. Rath auch ein gewißes. Man wird auch sorgen, daß
man einige Gelder zu diesem werk außer landes einsamlet,
damit man denen waisen Kindern testo beßer fort helfen kann.
Unter diesen allen wird man denn, wenn mit der hülfe Gottes dhr.
seine Reise nur bei disen guten weg beschleiniget, u selber hier ist,
nicht allein alles überlegen, sondern Ihn testo füglicher dem Consistorio
vorstellen können, da man denn (wenn sie den Herrn examiniret)
einen beweiß nehmen wird, so ohn Zweifel ein solches sein wird,
das der reinen lehr nicht zugegen. Das also habende sind wir,
so Gott wil, intentioniret, gerades weges den beweiß dem Könige
fürzutragen, u um Unser verlangen, daß der Herr auch zum 3ten
Prediger erwehlet werden möge, suppliciren. Dieses alles aber
kan nicht geschehen, alß Mhr. muß so gut sein, u wagen sich über,
wo nicht länger, doch nur auf einige wochen. Wir wollen den Herrn
doch alle diejenigen, so hierüber zu sagen haben, auf den rechten weg,
damit sie nicht ansehen die person, sondern den du O heil. Gott zu die-
sen deinen dienst gewidmet, Uns darstellen mögen, alles zum lobe
u preise deines heil. nahmens, erweiterung deines Reichs u vol-
bringung deines willens Amen! das Gebe Gott -
Wir haben es nun mit dem Herrn Rathsverw. Wolff u andern überleget,
befinden, daß in der sache nichts eher zu thun sein wird, ehe u bevor
dhr. selber überkömt. Denn ich habe des Herrn Prof. Franken ein-
richtung wegen des waisenhauses, so hineben an dhr. gehet, an den
Herrn burgermeister Schwarz, Herrn Superint. Herrn M Herbers u andern mehr, weil
sie vernommen, daß ich es bei mir, habe zeigen müßen. Sie haben alle
es abschreiben laßen. U. ist nunmehr der Rath alhier gesonnen, ein
solches werk auch zu stiften. U. versuchet Herr Wolff, weiln er der einige
der es beim Rath treibet, daß dhr wenn ja um der ursach willen sich
vor erst anhero verfügen möchte, es würde ja ein unsterbl. ge-
dächtnis sein, wenn ein solch groß werk alhier, durch assistence von
dem Herrn alhier, zu samt Herr Wolff, könte eingerichtet werden. U. der Rath
ist gänzl. gesonnen es aufzurichten. Von allen unterschrie-
benen sol dhr. jährl. 130 Rl haben, freie Kammer u tisch u Ver-
pflegung, ohne die Accidentia so fallen werden. U. denn wenn Gott
die Gnade geben wird, daß dies große werk ein gerichtet, hat dhr.
von E. Edl. Rath auch ein gewißes. Man wird auch sorgen, daß
man einige Gelder zu diesem werk außer landes einsamlet,
damit man denen waisen Kindern testo beßer fort helfen kann.
Unter diesen allen wird man denn, wenn mit der hülfe Gottes dhr.
seine Reise nur bei disen guten weg beschleiniget, u selber hier ist,
nicht allein alles überlegen, sondern Ihn testo füglicher dem Consistorio
vorstellen können, da man denn (wenn sie den Herrn examiniret)
einen beweiß nehmen wird, so ohn Zweifel ein solches sein wird,
das der reinen lehr nicht zugegen. Das also habende sind wir,
so Gott wil, intentioniret, gerades weges den beweiß dem Könige
fürzutragen, u um Unser verlangen, daß der Herr auch zum 3ten
Prediger erwehlet werden möge, suppliciren. Dieses alles aber
kan nicht geschehen, alß Mhr. muß so gut sein, u wagen sich über,
wo nicht länger, doch nur auf einige wochen. Wir wollen den Herrn